ISI
Militärftraßen und trug bei den Römern den latinisirtcnNamen Lrvmenium. Später hieß er Lromv^oliÄm, welchesdann in Ll'kmeviiÄM, hierauf in üei'MsliKcham und endlichin daS moderne viiminKliam überging. Was dieser Namebesage/ weiß eigentlich Niemand anzugeben/ obgleich schonmanche lange Abhandlung über dessen Bedeutung von eng.lischen Merthümlern und Sprachforschern geschrieben undnicht wenig Scharfsinn aufgewendet worden ist/ um dieHieroglyphe zu entziffern. Da viel Ginster in der Nähewächst oder ehemals wuchs/ diese Pflanze aber im Englischentil'oom heißt und das altsächstsche l>-»m oder das neuenglischeüomo unserem deutschen „Heimat" entspricht/ so lösen einigePhilologen das Wort kirwinAliiun in Lloomllinn (Ginster,heim) auf/ eine Deutung/ welche so übel nicht klingt undeben so viel Verdienst und Wahrscheinlichkeit hat/ als mancheandere sprachliche Conjectur. Heutigen TageS sollte aberdie Fabrikstadt in ^ronklam umgetauft werden / da sie mehrdie Heimat des Eisenö/ als die des Ginsters ist.
Unter Heinrich dem Achten hatte Birmingham nur eineeinzige Gasse mit etwa 1500 Seelen; im Jahr 1700 bestan-den schon 28 Straßen von 15000 Menschen bewohnt; imLaufe deö lehren Jahrhunderts vermehrte sich die Bevölkerungum etwa 70000 Seelen und im Jahre 1837 belicf sich dieZahl der Einwohner auf 124000 / die der Häuser auf22000/die der Straßen aus 34o und noch ist die Stadt im raschenWachsen begriffe»/ was daraus erhellt/ daß jährlich gegen2000 Häuser den vorhandenen beigefügt werden. Der Haupt-theil Birminghams ist demnach sehr neuen Ursprungs/ wasman ihm auch sehr deutlich ansieht und da dasselbe auch inalten Zeiten nur von Grob./ Messer./ Nagel- und andern