süchtigkeit und Träumereien ihrer deutsche» Vettern spötteln;denn die von Drüben haben nun auch bewiesen, daß sie vongermanischen Schwachheiten sich noch nicht völlig losgemachthaben. Das, was schon lange aufgehört hat, von den Ver.»mistigen unserer Landsleute in das Gebiet der Wirklich-keiten gezählt zu werden, beginnt jetzt erst die ernsthafteAufmerksamkeit auf der andern Seite des Wassers zu erregenund zwar nicht etwa bei der urtheilsunfähigen und täuschungS-liebenden Menge, sondern bei Leuten von Hellem Kopfe undwissenschaftlicher Auszeichnung.
Nach eingenommenem vortrefflichen Mahle und nach Be.sichligung der herrlichen Schweizerlandschaflen, mit welchendie Zimmer des Hauses geziert sind, fuhr ich mit dem vor.trefflichen General nach Birmingham zurück und lernte inihm unterwegs einen Mann kennen, der an der Schweiz miteiner Liebe hängt, die wohl selten bei einem Fremden ange.troffen werden dürfte. Frankreichs Benehmen gegen dieEidgenossenschaft in den Ludwig.Bonapartischen, Conseil'schenund anderen neuern Händeln unseligen Andenkens hatte diegrößte Entrüstung in dem alten britischen Krieger hervor,gerufen und gab ihm Anlaß zu etwas herben Bemerkungenüber die „große Nation" und den „kleinen Thiers."
Ehe ich Birmingham verlasse, muß ich doch auch nocheinige Worte über diese Stadt selbst sagen und um Hiebeirecht deutsch und gründlich zu verfahren, will ich nicht gerademit der Erschaffung der Welt beginnen, aber doch bei Cäsaranfangen, zu dessen Zeiten Birmingham bereits vorhandenwar und Kriegssensen nebst andern Hau., Schneid, undStechwerkzeugcn verfertigte. Der Ort bildete damals eineStation auf einer der großen die Insel durchziehenden