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Mittheilungen aus dem Reisetagebuche eines deutschen Naturforschers : England / [Ch.F. Schönbein]
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in unmittelbarer Nähe umgeben von Blumenbeeten, Busch,werk und Rasen, in mäßiger Entfernung von den prachtvoll,sten Baumgruppen. Weiterhin liegt ein kleiner See, dessenGestade von uralten Eichen beschattet sind. Das Innere deöHauseS ist der äußern Umgebung vollkommen würdig; eSbietet jede nur denkbare Bequemlichkeit dar und die <l,a>vinK

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sind von einer solchen Art, daß sie die Ausübung der aus.gedehntesten Gastfreundschaft gestatten. Auch ist für die

geistigen Bedürfnisse der jeweiligen Bewohner von A.u

auf das Beste gesorgt durch eine Bibliothek, deren Inhaltsich eben so sehr durch Reichthum, als ihr Aufstellungsortdurch architektonische Schönheit sich auszeichnet.

Welch einen Genuß muß der Aufenthalt in diesem Ortewährend der bessern Jahreszeit gewähren und wie beneidens-werth muß uns der Eigenthümer einer so herrlichen Besitzungerscheinen. Man möchte meinen, daß demselben daS größteMaß des Glückes und der Freude vom Schicksal beschiedenworden, daö von einem Sterblichen nur immer begehrt undgenossen werden kann. Waö wenigstens mich betrifft, so

würde ich an Herrn N.'s Stelle mit keinem Kaiser

und König der Erde tauschen; am allerwenigsten mit dem.jenigen, der die Tnilerien bewohnt und das Vergnügen hat,über die liebenswürdigen Franzosen zu herrschen. Auchglaube ich, daß, wenn meine Wenigkeit der glückliche Squire

von A.p wäre, ich dessen behagliche Ruhe, stille Schön.

heilen und erquickliche Luft selten vertauschte gegen denermüdenden Lärm, geräuschvollen Glanz und den erstickendenNebel und Steinkohlendampf der Hauptstadt.

Da die Umgegend von A.... Eastle einige geologischen