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Mittheilungen aus dem Reisetagebuche eines deutschen Naturforschers : England / [Ch.F. Schönbein]
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219
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selben erlangt, daß er ße mit Leichtigkeit sprechen undschreiben konnte. Er trat auch sofort als Schriftsteller auf,schrieb anfangs kleine Büchelchen wunderlichen Inhaltes undgab dann ein sogenanntes »6ontr»8tmA in»g»ri»«« heraus,rn welchem er auf eine sehr originelle und gewandte Weiseseine philosophisch, pädagogischen Maximen den in Englandgeltenden Erziehungögrundsäyen gegenüber stellte. Die Ver.sammlungen der damals in London bestehenden und nachOwcn'schen Ideen eingerichteten »soopsrativ« Sosislisü«besuchte er fleißig, übte sich in denselben, da Jedermanndarin zu sprechen verstattet war, in der öffentlichen Redeund brachte es in dieser Kunst bald so weit, daß er mitBeifall über Göthe'S Faust eine Reihe öffentlicher Vorlesun-gen halten konnte, die in der That von einem sehr zahl.reichen Publikum beiderlei Geschlechtes besucht wurden.Mein enthusiastischer Freund Gr. war von dem neuen An.kömmling ganz entzückt, führte denselben, als einen Apostelin alle seine Kreise ein und versprach sich von dessen Thätig,keit die allergrößten Erfolge. Mehr als einmal sagte mirdieser Liebenswürdigste aller Männer, die ich je kennen ge-lernt, mit unnachahmlicher Naivetät: ^«II m^ cls», 8irl

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Alö ich nach zwölf Jahren wieder nach England kam,vernahm ich nicht ohne einige Verwunderung aus demMunde meines Freundes, daß unser philosophische Pädagogeinstweilen ein ttsvsrvmi xsntlsmsn und ein warmer An.