313
kums sich erfreut/ noch den Umstand auffallend finden/ daßdieselbe ihren Stiftern jährlich ein schönes Meld einbringt/theils durch die täglichen Besucher/ theils durch die Abon-nenten/ welche für das Recht/ die Anstalt während einesganzen Jahres zu besuchen/ ein Pfund bezahlen.
Was mich übrigens mehr als alle in der Gallerie aufge-stellten physikalischen Instrumente und Maschinen interessirte/daö war ein dort befindlicher lebendiger U^mnotus elee-ti-ieu« (Zitteraal)/ der bekanntlich der Riese der Zitter-fische ist und von dessen elektrischem Vermögen uns Humboldtin seinen Ansichten der Natur ein so anschauliches Bildentworfen hat. Der fragliche Zitteraal wurde mit großenKosten und vieler Mühe aus Südamerika nach England ge-bracht und es bedurfte aller Sorgfalt und aufmerksamenPflege/ um denselben nach seiner Ankunft in London amLeben zu erhalten/ da er lange kränklich war und verwei-gerte/ Nahrung zu sich zu nehmen.
Herr Bradley/ der an der Spitze der Adelheid-Galleriein London steht/ hatte die Güte/ mir zu einer Zeit / wo dieAnstalt nicht besucht wird/ den ihr angchörigen Zitteraalzur Verfügung zu stellen/ und ich verwendete einen Abenddazu/ um die außerordentlichen Wirkungen dieses Thiereskennen zu lernen/ wobei mir die Herren Grove/ Event/WatkinS und Bradley hülfreiche Hand zu leisten so gefälligwaren.
Der fragliche Gymnotus/ etwa vierzig Zolle lang/ wirdin einem kreisförmigen Becken gehalten/ dessen Durchmessernicht viel größer ist als die Länge des Aales/ in welchemindeß dieser doch ziemlich bequem in der Runde umherschwimmen kann. Der Boden deS Beckens ist mit Sand