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Mittheilungen aus dem Reisetagebuche eines deutschen Naturforschers : England / [Ch.F. Schönbein]
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318
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Nissen hatte Herr Warkinö schon früher dasselbe Phänomenbeobachtet und eben so, wie wir gefunden, daß eS nichtjedes Mal und eigentlich nur Ausnahmsweise eintritt, wiesehr man sich auch bemühte, den Versuch unter möglichstgleichen Umständen anzustellen. So weit meine eigenen Er.fahrungen reichen, erhält man nie einen Funken, weder indem Augenblick, wo man eine Volta'sche Säule vermittelsteines eleetrolytischen Körpers schließt, noch in demjenigen,wo der letztere aus dem Bereiche des Stromes gebrachtwird. Ich wage daher auch nicht, irgend eine Meinungüber die Natur und Ursache der in Rede stehenden Erschei-nung auszusprechen, eben so wenig, alö ich mir zu entschei.den getraue, ob der wahrgenommene Funken beim Oeffnenoder Schließen des Kreises auftrat.

Der Versuch: Wasser durch den Fisch zersetzen zu lassen,wurde nicht ausgeführt, theils auS Mangel an Zeit, theilsweil es uns im Augenblick an den zu besagtem Zwecke noth.wendigen Vorrichtungen gebrach. In einem auffallendenKrade dürfte jedoch diese Verbindung nicht zerlegt werden;ja, ich bin sogar geneigt zu glauben, daß man in den mei.sten Fällen, scheinbar wenigstens, ein negatives Resultat er.halten, daö heißt keine Wasser, und SauerstoffgaSenrwicke.lung wahrnehmen würde. Nach meinem Ermessen läßt sichaber nichts destowcniger sehr leicht und auf die überzeu.gendste Weise darthun, daß der Zitteraal das Wasser ebenso gut in seine Bestandtheile zu trennen vermag, als irgendeinen andern Electrolvte» und namentlich als daS so leichtzerlegbare Jodkalium. ES ist früher von mir durch zahlreicheVersuche nachgewiesen worden, daS selbst der allerschwächsteStrom nicht durch irgend eine clectrolmischr Flüssigkeit