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Herr WatkinS hatte ein äußerst empfindliches Thermo-electrometer, nach Snow Harris Angabe verfertiget, mitsich gebracht; eben aber, alö wir den Strom deö Fischesdurch den feinen Platindraht deö Instrumentes leiten wollten,brach Etwas an demselben, so daß eö zu wettern Versuchenuntauglich wurde. ES war uns daher nicht möglich, aus.zumitteln, ob der durch einen Draht gehende augcnblick.liche Strom des Aales eine meßbare Temperatur-Erhöhungzu bewerkstelligen vermag oder nicht.
Die chemische Wirksamkeit unsers GymnotuS mitteltcnwir mit Hülfe des so leicht -ersetzbaren JodkaliumS aus.Ein Stück ungereimten Papieres mit einer ziemlich konzen-trirten Auflösung der eben genannten Verbindung getränkt,brachte ich auf eine geeignete Weise mit dem Kopf. undSchwanztheile des Fisches in leitende Verbindung. In demAugenblicke nun, wo zwischen dem Thiere, den Zulcitungs.drähten und dem Elektrolyten der Kreis geschlossen wurde,erschien an der Stelle des Papieres, worauf das Ende deSvom Kopfe ausgehenden Drahtes stand, ein deutlicher brau.ner Flecken; welche Thatsache daS Vermögen deö Fisches,elektrische Verbindungen zu zerlegen, auf das Augenschein,lichste darthut, und welche überdieß zeigt, daß der Kopfoder der vordere Theil des Aales hinfichtlich seiner chemi.scheu Wirksamkeit wie der positive Pol einer Volta'schenSäule sich verhält. Ich muß hier noch einer von unS'beidiesem Versuche beobachteten Erscheinung gedenken, die allenAnwesenden räthselhaft vorkam. In dem Augenblicke näm.lich, wo das jodkaliumhaltige Papier und der Fisch inleitende Verbindung kamen, nahmen wir auf jenem ganzdeutlich einen Funken wahr. Unter den gleichen Verhält-