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Mittheilungen aus dem Reisetagebuche eines deutschen Naturforschers : England / [Ch.F. Schönbein]
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schaft zu leisten. Angesichts einer großen Anzahl von Prosonen stiegen wir über ein Treppchen hinauf zu der mächtigenGlocke/ welche unmittelbar über der Wasserfläche schwebte und aneiner eisernen/ über eine Rolle geführten Kette befestigt war.Wir hatten auf der Bank/ die etwa vier Fuß aufwärts vomRande angebracht ist und innerhalb der Glocke kreisförmigherum läuft/ unsere Plätze eingenommen und noch vernahmunser Ohr das im Saal herrschende Getöse in seiner vollenStärke. Das Zeichen zur Senkung wurde gegeben/ daswunderliche Gehäuft/ in seinem obern Theile mit dickenGlasscheiben versehen/ fing an zu schwanken und wenigeSekunden nachher berührte schon der Rand der Glocke dieFläche dcü Wasserü. Urplötzlich trat nun die tiefste Stilleein und wir hörten/ so lange wir vom flüssigen Elementeumgeben waren/ auch nicht den geringsten Laut/ mit Aus.nähme desjenigen/ den unsere eigenen Worte verursachten/und diese klangen dumpf und schwach genug/ obgleich wirum Anstrengung sprachen.

Um das Eindringen des Wassers in den untern Theilder Glocke zu verhindern und den darin sitzenden Personenfortwährend frische Luft zu verschaffen / arbeiten oben einigeMänner an einer starken Verdichtungspumpe/ von der ausein Schlauch in das Tauchwerkzeug geht. Wir mochtenkaum acht oder neun Fuß unterhalb der Wasserfläche unsbefinden/ so begann ich schon ein unbehagliches Gefühl inden Ohren zu empfinden; und am tiefsten Punkte des Beckensangelangt/ steigerte sich dasselbe bei mir zu einem fast uner.träglichen Schmerz. Da die hier über uns stehende Wasser,säuft etwa eine Höhe von zwanzig Fußen hatte/ so' konntedie Elasticität der von uns geathmeten Luft diejenige der