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Mittheilungen aus dem Reisetagebuche eines deutschen Naturforschers : England / [Ch.F. Schönbein]
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334
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Atmosphäre kaum um zwei Drittheile übertreffen und dochwar dieser Unterschied schon hinreichend, um peinliche Ge.fühle im Gehörorgan zu veranlassen.

Ich schließe aus dieser Thatsache, daß es einem Menschenunter dem Recipienten einer VerdichtuugSpumpe nicht sehrbehaglich zu Muthe sein würde, selbst wen» die Luft darinnur mäßig stark verdichtet wäre. — So eigenthümlich undpikant auch unsere untcrweltliche Lage war, so fühlte dochkeiner von uns große Lust, lange in derselben zu verbleiben.Nach wenigen Minuten Aufenthaltes wurde daher das Zeichenzum Aufsteigen gegeben und ich muß offen bekennen, daßwir äußerst angenehm überrascht waren, als der Rand derGlocke sich wieder von der Wasserfläche trennte und dasGemurmel der daS Becken umstehenden Menschen in unserOhr drang.

Da trotz der Stärke der Kette, an welcher die etwazwanzig Zentner schwere Tauchmaschine hängt, eS dennochgeschehen könnte, daß jene risse, oder daß auf eine andereWeise das Leben der Hinabsteigenden gefährdet würde, zumBeispiel durch die Anfüllung des Innern der Glocke mitWasser; so ist die zweckmäßige Einrichtung getroffen, daßim Augenblicke deS Eintrittes einer derartigen GefahrSchleusten geöffnet werden können, durch welche der Inhaltdes großen Beckens schnell genug abfließt, um das Ertrinkender in demselben sich beflndlichen Personen so zu sagen un-möglich zu machen. In der That halten, ohne daß wederdas zuschauende Publikum noch die Tauchlustige» irgendetwas hievon bemerken, einige eigens hiezn angestelltenMänner während des UntertauchenS der Glocke ein scharfesAuge auf das Becken; und sollte nur das geringste Zeichen