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besten Erfolg an dem auf eine so tragische Weise schon vormehr als vierzig Jahre» versunkenen Linienschiffe »ilo^slOvoiK«« in Anwendung gebracht wird/ ahmte man beimeiner Anwesenheit in der genannte» »Insti-tution« fthr anschaulich nach. Zu diesem Behufe brachteman auf dem besagten Wasserbecken ein beladencS Schiffchenzum Untersinken und ließ mit demselben einen kleinen vonerwähnten Drähten durchsetzten Pulversack in die Tiefegehen. In einer beträchtlichen Entfernung vom Wasscrbe-hälter war eine Volta'sche Batterie ausgestellt/ zu welcherdie Kupfcrdrähte hinliefen. Noch war nur einer derselbenmit einem der Pole der Säule verbunden; den andern Drahthielt ein Mann in seiner Hand. Auf einmal ertönt vondem Experimentator der Ruf: Lro I Der Mann an derSäule berührt nun mit dem freien Draht den noch freienPol; unmittelbar darauf vernimmt man einen dumpfen Knall/wenige Sekunden später erhebt sich daS Wasser im Beckenbergarlig empor und jetzt tauchen die Trümmer des Schiff-chens eines nach dem andern auf und schwimmen lustig aufder Wasserfläche umher.
Nun tritt auf daS Geländer des BeckenS ein zweibeinigesWesen/ dessen Aussehen in den Kindern Furcht/ bei denErwachsenen Lachen zu erregen geeignet ist. Sein Kopf istnemlich bedeckt mit einem riesenhaften Helm/ in dessen Vor-derseite Glasaugen, nahe so groß wie Pflugräder cinge-setzt sind und dessen oberer Theil in einen langen SchlauchauSläuft, mit der Luftpumpe zusammenhängend. Den übrigenKörper umhüllt ein weites, wasserdichtes und sonderbar ge-samtes Gewand. Auf einmal verschwindet der Vermummtein dem Gewässer; große Luftblasen qualmen aus diesem her-
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