vielleicht zu viel über wissenschaftliche Institute berichtethabe, sei es mir gestattet, auch eines größeren geselligenVereines zu erwähnen.
Bekanntlich nennt man in England die Anstalten, diewir in Deutschland und der Schweiz Museen, Casino's,Harmonieen, Lesegesellschaften, Leiste re. heißen, «6lut>s.«Daß nun diese Clubs in der reichsten Stadt der Welt, ineinem Lande, wo der größte Luxus, die rafstuirteste Bequem.lichkeitSliebe herrscht, Einrichtungen und Häuser besitzen, welchein vollkommenster Uebereinstimmung stehen mit ihrer Umgebung,bedarf wohl kaum ausdrücklicher Erwähnung. Ob ich gleichschon manche Gesellschaftghäuser auf dem Festlande und unterihnen sehr ausgezeichnete gesehen habe, so erscheinen dochdie besten derselben gegen die meisten Londoner Clubhäuserarmselig und kleinlich. Die glänzendsten dieser Vereinehaben ihre Wohnsitze in der stattlichen St. James.Street,ganz in der Nähe des Parkes gleichen Namenö, also in einemäußerst fashionablen Quartiere der Hauptstadt aufgeschlagenund die pallastähnlichen Gebäude dieser Straße, die mandort sieht, sind in der That der Mehrzahl nach Klubbäuscr.In dem einen versammeln sich Torieö, im andern Whigs,in einem dritten können nur die höhern Offiziere der Marineund der Armee Mitglieder sein, in einem vierten nur solche,welche die Welt gesehen und eine gewisse Anzahl von Meilengereist haben; u. s. w.
Einen dort befindlichen Club, das Athenäum, habe ichdurch eigene Anschauung näher kennen zu lernen Gelegenheitgehabt, indem mir die Auszeichnung zu Theil wurde, fürdie Dauer meines Aufenthaltes in England zum Ehrenmil.glied deS Vereines ausgenommen zu werden: welche Der.