3«3
Diese Gesellschaft bildete sich im Jahre 1788 unter denAuspicien deö vi. Smith und gewann bald durch den uner-müdlichen Eifer deö so wobl bekannten Sir Joseph Banks,der viele Jahre hindurch ihr Präsident war, so sehr anBedeutung, daß sie 1803 einen königlichen StiftungSbrieferhielt.
Erweiterung naturhistorischcr, namentlich aber botanischerKenntnisse ist der Gegenstand ihrer Bestrebungen, und auchsie fordert einen jährlichen Beitrag von drei Guineen und einEintrittsgeld von sechs Guineen von jedem Mitgliede. DieseEinkünfte werden vorzugsweise zur Vermehrung ihrer natur-historischen Sammlungen und Bibliothek verwendet. Seitdem Tode BankS' befindet sich ihr sämmtliches Eigenthumin dessen ehemaligem Wohnhause (in Sohosquare), das durchVermächtniß in den Besitz deö ersten britischen BotanikersRobert Brown gekommen ist und in welchem die Gesellschaftihre Sitzungen hält. Das ihr zugehörige Herbarium istaußerordentlich reich und enthält die Pflanzcnsammlungenmehrerer ausgezeichneten Botaniker; so namentlich diejenigenvon Linnö Vater und Sohn, welche zu seiner Zeit für diebedeutende Summe von dreitausend Guineen für die Gesell-schaft angekauft wurden. Das zoologische Kabinett ist wenigerreich; doch befinden sich in demselben mancherlei interessanteDinge: z. B. die Linne'sche Jnsecten- und Conchnliensamm-lung. Ebenso enthält die Bibliothek mehrere Werke, die demgroßen schwedischen Botaniker angehörten, nebst einigen vondem gleichen Manne herrührenden Manuskripten; Raritäten,die kein eifriger Botaniker, der nach London kommt, zu sehenversäumen wird.
Nachdem ich meinen Lesern Einiges, Manchen derselben