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Deutsche an die Allgegeuwarc der Polizei und der bewaff-ncten Macht gewohnt und John Bull würde cS als eine»starken Eingriff in seine FreihcitSrechtc betrachte«/ wennman Rothröcke mit Ober- und Untergewehr vor und in seineTheater stellte/ um ihn zu beaufsichtigen und nöthigen Falleszurccht zu weisen. Er zieht persönliche Freiheit/ selbst wennim Gefolge vielen Unfugs und eigener Behelligung/ dervorgeschriebenen Ordnung und dem befohlenen Anstandc vor.Macht eS übrigens ein Kerl im Theater gar zn arg/ so er.tönt der Ruf: »turn l>,m mit« und nicht selten geschieht eSdann/ daß der Aufforderung Folge gegeben und der Ruhe-störer zum Tempel hinausgeworfen wird.
Geht endlich der Vorhang auf/ so wird eS allerdingsetwas stiller; allein die Leute in der Höhe bleiben doch nie-mals ganz ruhig und von Zeit zu Zeit lenken die Privat-sccnen/ die dort oben abgespielt werden/ die Aufmerksamkeitdcö Hauses vom Hauptgegenstand ab. Ich selbst sah es ein-mal in Drurp Laue mit an/ wie mitten in dem Shakespear-schen »Richard dem Dritten"/ worin der ausgezeichneteTragiker Kean seine Glanzrolle hatte/ eine fürchterlicheBoxcrci auf dem Paradiese auSbrach und sür einige Minutendaö Publikum auf die Gallcric/ anstatt gegen die Bühne seineBlicke richtete.
Lob und Tadel werden auf den Londoner Theatern eben-falls auf eine etwas kräftige und vernehmliche Weise ausge-drückt und bekannt ist/ daß schon Vorstellungen vorkamen/in welcher der mißfällige Schauspieler zur Zielscheibe fürgeworfene faule Eier und Pomeranzen gemacht wurde. Miteigenen Augen habe ich edoch nie eine derartige Demo,,-ftratio» anzusehen Gelegenheit gehabt.
Reise n. E»>U.
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