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belohnt werden. Die verschwenderische Freigebigkeit/ welcheman jetzt überall gegen Bretternotabilitäten zeigt; die maß-losen Huldigungen/ die selbst die stolzen transatlantischenRepublikaner den Tänzerinnen darbringen/ ist nach meinemunmaßgeblichen Dafürhalten nicht das/ was unserem Zeit-alter Hur größten Ehre gereicht und es ließen sich über diesenGegenstand Betrachtungen anstellen/ die nicht Jedermanngefallen dürften.
ES hat indessen doch auch schon Fälle gegeben/ wo z. B.wissenschaftlichem Verdienste die verdienten Kronen und demUrheber großer Entdeckungen allgemeine Anerkennung unddie Bewunderung der Menge zu Theil wurden. Davy wareiner der wenigen Männer/ dem eine solche Auszeichnungzum Loose fiel. Derselbe hatte in der Ilo^al Institution seineglänzende Laufbahn kaum eröffnet/ so war er auch schon derLiebling desjenigen Theiles der Gesellschaft/ welcher sich inder Regel wenig um wissenschaftliche Dinge zu bekümmernpflegt; ja eS häufig unter seiner Würde hält/ hicvon auch nurdie geringste Kenntniß zu nehmen. Dukes und Lnils bemühtensich / den glücklichen Forscher in ihre Kreise zu ziehen und Leute/bei denen durchschnittlich nur Rang/ Macht und GlücksgüterWerth und Geltung haben/ brachten ihre Huldigungen be-reitwilligst dem Manne dar/ der einzig durch die Kraft sei-nes Genies aus niedrigen Verhältnissen zu einer der glän-zendsten Stellungen in der Gesellschaft sich empor schwang undseinen Namen zu einem europäischen machte. Dieser Tributder Hochachtung drückte sich nicht immer in bloßen Wortenaus. Eines Abends legte Davy in der Ho^al Institutionmehrere seiner eben erst gemachten Entdeckungen vor undriß dnrch die Beredsamkeit dcS bei diesem Anlaß gehaltenen