Vertrages wie auch durch die Wichtigkeit des behaudeltcnGegenstandes die ziemlich gemischte und namentlich auchviele vornehme Personen zählende Versammlung zur Bewun-derung hin. Wenige Tage später erhielt der Entdecker deöKaliums von einem der reichsten englischen Herzoge einenkostbaren Silberservice/ mit einem Handschreiben begleitet,in welchem Davy gebeten wurde/ die überschickte Kleinigkeitals einen schwachen Beweis der vom Herzog gegen ihn ge-hegten Gesinnungen der Wertschätzung wohlwollend entgegenzu nehmen. Achnliche Aufmerksamkeiten wurden dem ge-feierten Manne mehr als nur einmal erwiesen; die groß-artigste Theilnahme an dessen wissenschaftlichen Arbeiten aberzeigte Dublin. Einige Zeit/ nachdem Davy den außerordent-liehen Fund der alkalischen Metalle gethan hatte/ unternahmderselbe eine Reise nach der irischen Hauptstadt/ um einigeFreunde dort zu besuchen. Diese baten ihn um die Gunst/während seines Aufenthaltes eine öffentliche Vorlesung überdie von ihm gemachte Entdeckung zu halten. Davy willigtein daö Gesuch ein und nach wenigen Tagen ivaren schonzweitausend Eintrittskarte»/ jede zu zwei Guincen vertheilt/d. h. so viele Billete ausgegeben/ als der größte Saal inDublin Menschen fassen konnte. Und doch hatten nicht alleSeh- und Hörbegierigen Plätze erhalten und wurden vorEröffnung der Vorlesung zehen Guincen für eine Einlaßkartegeboten. Seit die Welt steht, hat gewiß »och nie ein Pro.fessor für eine einzige Vorlesung viertausend Guincen oderfünfzig tausend Gulden eingenommen; auch dürften Jahr-hunderte vergehen, ehe sich wieder ein Auditorium zusammenfindet, wie das Dubliner war. Wenn man auch an Sänge-rinnen und Tänzerinnen das Geld scheffelweise jetzt wegwirft,
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