die der Arbeiter dabei einzunehmen gezwungen ist, kannkeineswegs eine bequeme genannt werden, da sie eine sehrgebückte ist. Zu dem kommt noch, daß fortwährend einelehmige Flüssigkeit von oben herabträufelt und die Luft,welche an dieser Stelle eingeathmet wird, sich auch durchkeine große Reinheit und Frische auszeichnet.
Der eiserne Schild, dessen Größe ungefähr derjenigendeS Querschnittes des Tunnels gleich kommt, ist durch einRahmwerk in viele kleine Felder eingetheilt, welche durchbewegliche Holzstücke ausgefüllt sind. Bei der Arbeit werde»diese Felder, eines nach dem andern, durch ebenfalls nach.einander erfolgendes Herausnehmen der einzelnen Hölzergeöffnet, hierauf einige Zolle der hinter dem Schilde stehen-den Erbmasse hinweggenommen und dann die Felder wiedermit den Holzstückcn ausgefüllt. Ist eine solche Operationbeendiget, so wird der Schild soweit vorwärts getrieben,bis er wieder die Lehmwand unmittelbar berührt »nd danndie gleiche Arbeit aufs Neue begonnen.
Natürlich sind unmittelbar hinter diesen SchildarbeiternMaurer aufgestellt, die unverweilt die Seiten und Dach.Wandungen des frei gewordenen Raumes durch dicke Lagenvon Backsteinen und hydraulischem Kalk auszufüllen haben,um daS Zusammenstürzen der lockern Lehmmasse wie auchdas Eindringen des Wassers an diese» Stellen unmöglich zumachen.
Diese Tunnelarbeiten sind, wie man sich dieß leicht vor.stellen kann, im hohen Grade beschwerlich und man findetzur Verrichtung derselben nur deßhalb die nöthigen Leute,weil diesen ein verhältnißmäßig hoher Lohn bezahlt wird.Wenn ich mich recht erinnere, erhält ein Arbeiter am Schilde