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die Wulctim«» eben berufen waren. Wie man sich dießlcichk denken kann, wurden der Schabernacke gegen einederartige Polizei nickn wenige gespielt; so z. B. geschah e6nicht selten, daß muthwillige Gesellen sich an das bewohnteWächterhauö heranschlichen und dasselbe so auf das Pflasterlegten, daß der darin befindliche Mann für sich allein nichtmehr herauszukommen vermochte, noch selbst im Stande war,seine Genossen zu Hülfe zu rufen. Andere Schalke ahmtendas Geklapper der Schnarre nach, fehlen hicdurch die Wach.ter eines ganzen Stadtviertels vergeblich außer Athem undwaö dergleichen lose Streiche mehr sein mochten.
Ein noch größerer Uebclstand lag aber darin, daß biü.weilen manche Wächter mit dem lockeren Nachtgesindel aufeinem besseren Fuße standen, als dieß im Interesse deröffentlichen Sicherheit zu wünschen oder mit den Pflichtender WiUellme» verträglich war. Man gewann daher end.lich in der Citn die Ueberzeugung, daß das alte Nacht,wächtersustem nichts mehr tauge und das Parlament fandes für zweckmäßig, im Jahre 1839 für die City polizeilicheEinrichtungen zu treffen, ähnlich denen, die einige Jahrefrüher schon im »eingeführt wurden und derenZweckmäßigkeit sich hinreichend erprobt hatte.
Als ich nach London kam, hatte in der Altstadt die Po.lizeircform bereits Statt gefunden und des frühern Zustandesnoch recht gut eingedenk, überzeugte mich schon der ersteBlick, den ich in die Straßen warf, von den Vorzügen derneuen Ordnung der Dinge.
Früher waren Straßenscandale zur Tages, wie zurNachtzeit die gewöhnlichste Sache von der Welt und wernur eine halbe Stunde in gewissen Quartieren von London