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Mittheilungen aus dem Reisetagebuche eines deutschen Naturforschers : England / [Ch.F. Schönbein]
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wärtS gerichtet war, um Licht aus den fernsten Sonnen zuempfangen und die Geheimnisse der Sternenwett dem Erd-bewohncr zu enthüllen, an einen Ort gebracht worden, wohinkein Sonnenstral,kein Mondenlicht, kein Sternenschein dringt.ES liegt das mächtige Werkzeug nun im Grabe, wie dergroße Meister, der eö hervorgebracht; eS ist sein Glanz er-loschen, wie der des kühnen Auges, das oft in stiller, hei-terer Nacht hinausgeblickt in jene ungemessenen Räume, woimmer noch das Werk der Weltenbildung dauert, wo schaf.sende Gewalten aus dünnem Aether dichte Sonnen formen,wo Schöpfungslust und Schöpferkraft noch täglich neue Wun-der wirken.

An Orten, die Zeugen blutiger Schlachten.gewesen; anStellen, wo Menschen verhängnißvolle Thaten verübt, errich-tet mau Denkmale; auch setzt man Ehrensteine den Männern,die, über ihr Geschlecht hervorragend, demselben große Dienstegeleistet und Ungewöhnliches vollbracht. Gibt eS einen Ort,gibt eS eine» Mann, welche würdig sind, für immer imGedächtnisse der Menschen zu leben, nie vergessen zu werden,so ist eö Slough, so ist eS Wilhelm Herschel. Von jenemkleinen unscheinbaren Dörfchen aus drang das menschlicheAuge zum ersten Male in jene Räume des Himmels ein,welche uns für ewig verschlossen zu sein schienen. In Sloughgelang eö dem von Natur so kurzsichtigen Erdensohnc, jenebreite Lichtstraße, die eben so geheimniß- als prachtvoll dennächtlichen Himmel durchzieht, in ein unzählbares Heerglänzender Sonnen aufzulösen; in Slough war eS, wo derMensch zum erste» Male gewürdigt ward, Blicke auf wer-dende Welten zu werfen, Zeuge der großartigsten SchöpfungS.akte zu sein. DaS in erhabener Einsamkeit an den äußersten