als ein Act der Usurpation ausgelegt werden wird, da ichversichern kann, daß ich den Herrschersitz vollkommen leergetroffen und meine Führer auch nicht die geringste Ein-sprache gegen diese Handlungsweise erhoben. Meinen Lesern,die noch nie das Glück hatten, auf einem königlichen Thronzu sitzen, will ich bemerken, daß eS mir unmöglich war,einen wesentlichen Unterschied wahrzunehmen zwischen demFürstenstuhle zu Windsor und einem gewöhnlichen bürger-lichen Sessel und daß es mich keine große Anstrengungkostete, von meiner Höhe wieder herabzustcigen in die Weltder Untcrthänigkeit und des Gehorsams.
Der stattlichste und prachtvollste Saal von Windsor-Castleist wie billig und recht für daS wichtigste und angenehmsteGeschäft deS menschlichen Lebens, für daS Essen und Trin-ken, das heißt für königlich britische Gelage bestimmt. Wiees schien, interessirtc sich auch mein Führer für die »van-^uettiliK Hüll« mehr als für irgend ein anderes ZimmerdeS geräumigen Schlosses; denn während er mich durch dieübrigen Gemächer beinahe schweigend führte, wurde er beiunserem Eintritt in den fraglichen Spcisesaal auf einmaläußerst beredt. In ächt ciceronischer Weise wußte mein Beglei-ter seine Epitheta steigernd zu häufen: daS in Rede stehendeGemach war tbo Niv8t beautikul, lbk M08t Zploaäiä, tbsM 08 t niÄFnilleont, tbs Ill 08 t noble, tbe M 08 t I'o^sl llall
in tbe Worlti; die darin aufgestellten Tafeln und Möbelwurden als 8up6iior to UN)' tbing zet 8een, für unigueund inatebl688 erklärt. Mit großem Enthusiasmus spracher auch von einem »roval ban<i>ist« selbst, von den riesen-haften Gold- und Silberschüffcln, die bei denselben zumVorschein kommen, von den herrlichen und kostbaren Trink-