schönsten und niedlichsten gothischen Gebäuden der kleinernArt gehört, die man sehen kann. Im östlichen Theile der,selben befindet sich die fürstliche Gruft, in der bereits eineAnzahl von Gliedern der Braunschweiger Linie beigesetzt ist.In der Urswick Kapelle steht ein Denkmal von loyalen Eng.ländcrn zum Andenken der Prinzessin Charlotte errichtet,daö zu den Merkwürdigkeiten Windsorü gezählt wird, vonmir aber nicht gesehen wurde. Eben so wenig kam ichZeitmangelöbalbcr dazu, den prächtigen Schloßpark zu bc-sichtigen und die unter Georg dem Vierten so bekannt gewor.dene Vii-ginia >v.ilt.>is zu bewundern.
Dem Städtchen Windsor, daö beiläufig bemerkt etwasieben tausend Einwohner zählt, merkt man die Nähe desprachtvollen KönigösitzeS nicht sonderlich stark an. ES besitztkeine einzige Straße, die man schön nennen könnte; die da.sigen Häuser sind durchschnittlich klein und unansehnlich;auch mangelt dem Städtchen diejenige Nettigkeit und Rein.lichkcit, durch welche in der Regel selbst die kleinsten eng.lischen Vill»g68 ausgezeichnet sind.
Während meines frühern Aufenthaltes in London brachteich meine Sonntage nicht selten im Kreise einer Familie zu,die ein Dörfchen bewohnte, daö, obwohl nur wenige Stun.den von der Hauptstadt entfernt, doch so still und ruhig ist,als ob es von derselben durch Hunderte von Meilen getrenntwäre. Der Weg dahin führt über das kleine Gcbirg, wel.cheS im Norden von London liegt und auf dessen Höhen undAbhängen so reizende Dörfchen, Landsitze, Villen und Parkeliegen; wohin man auch zu gehen hat, wenn man eineschöne Aussicht auf die Hauptstadt und deren Umgebungengenießen will.