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Ich konnte England nicht verlassen/ ohne meine Freundejenseits der «Hills« vorher begrüßt/ ohne das mir so lieb-gewordene Dörfchen gesehen zu haben. Ich benützte zu die-sem Besuche einen schönen Sonntag Morgen und schlug/alter Gewohnheit gemäß/ meinen Weg über das liebliche
Hampftcad ein. Ehemals meine Wanderungen nach H.
immer zu Fuße machend/ war ich mit der Gegend so ver-traut geworden/ daß ich von derselben noch nach dreizehnJahren das deutlichste Bild hatte/ mir noch beinahe jedeEinzelheit des Weges im Gedächtniß lag. Zu meinem großenVergnügen fand ich noch Vieles gänzlich unverändert/ er-kannte ich wieder in einzelnen Baumgruppen alte Lieblings-gegcnstände/ war namentlich noch der kleine bescheidene Jnn/der jenseits der sogenannten Hampstcader Heide liegt/ mitseinem alterthümlichcn Schilde von dem alles umgestaltendenEinfluß der Zeit verschont geblieben.
Da immer ein Glas Bier mundet/ nachdem man einigeStunden Weges gegangen ist und einen steilen Abhang über-schritten hat/ so verfehlte ich nicht/ meine Schritte/ wie infrühern Zeiten/ nach dem kleinen WirthShause zu richten;that dieß jedoch eher/ um zu sehen/ ob der alte Jnnkeepernoch lebe/ als um meinen Durst zu stillen. Weil es ebendie Kirchenzeit war und während derselben in England selbsteinsam liegende Wirthshäuser keine andere als reisende Gästeaufnehmen/ so fand ich die Thüre deö kleinen Gasthofcs ver-schlössen und ich mußte lange klopfen/ bevor Jemand an demFenster erschien. Nicht sofort wurde mir der Einlaß gestat-tet; ich hatte vorher einige Fragen/ namentlich diejenige:!N'6 ) 0 >I r» ti'kvller 8ii'! zu beantworte»/ ehe die Thüre sichaufthat. Der kleine Parlour war wie früher mit Sand