lands und war im Begriff, hinter die bewaldeten HügelWindsors hinabzusinken, als ich in da6 freundliche, vonVillen und Landsitzen umgebene Dörfchen eintrat. Auch mitihm aus frühern Zeiten noch wohlbekannt, fiel es mir nichtschwer, die etwas entlegene Wohnung eines Freundes auf-zufinden, welchen nach so langer Zeit wiederzusehen michsehnlichst verlangte. In seinem Hause sollte ich angenehmerüberrascht werden, als ich es in demjenigen meiner Freunde
zu H.wurde; als Junggesellen hatte ich den trefflichen
Mann einst verlassen; als Gatten einer ausgezeichneten undliebenswürdigen Frau, als Vater blühender Kinder traf ichden Freund wieder, glücklich auch in andern Verhältnissen.
Einige schöne Tage wurden in St. verlebt; der Kreis,in dem ich dort lebte, ließ es mich beinahe vergessen, daßich ferne von der Heimat, daß ich von Weib und Kinddurch ein Meer getrennt war. Mehrere als Gäste anwesende,feiickgebildete, anmuthige Frauen und wissenschaftliche Männerder Hauptstadt trugen nicht wenig zu dem geselligen und gei-stigen Genusse bei, der mir in St. in so vollem Maaße zuTheil wurde. Nur zu schnell war die letzte dieser schönenStunden herbeigekommen; es kostete mich eine nicht geringeAnstrengung, mit einiger Fassung von so lieben Freundenmich loszureißen und der Schmerz der Trennung war umso größer, alö ich mir sagen mußte, daß ich denselben zumletzten Male die Hand drücke, wahrscheinlich nie wieder dasgastliche Haus betreten werde.
Rasch wurden vor der Abreise noch andere Besuche gc.macht und in den der Hauptstadt benachbarten Grafschafte»nicht zuletzt die liebenswürdigen vortrefflichen Sh... in K.heimgesucht, welche den alten Haussrennd mir gewohnter