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AlS einmal auf diesem Wege unser Wagen langsam einenBerg hinan fuhr/ kam ein alter Mann von kläglichem Aus.sehen und äußerst ärmlicher Kopfbedeckung herbei und sprachuns um ein Almosen an. Meine Hutschachtel in dem engenRaume äußerst lästig findend/ warf ich dieselbe zum Fensterhinaus. Der Bettler/ eines solchen Geschenkes fich nichtversehend/ sprang erschrocken vom Wagen weg und blicktemir verwundert inö Gesicht. Da ich ganz ruhig blieb undkeine Anstalt machte/ den hinausgefallenen Gegenstand wie.der zu erhalten/ so blieb der Bettler stehe»/ bis wir unseinige Schritte von ihm entfernt hatten und nun hob er dieSchachtel auf/ um nachzusehen/ was darin enthalten sei.
Er nahm den Hut herauö/ bestrich ihn mit der Hand/ be-schaute ihn mit Wohlgefallen/ that ihm zuletzt sogar dieEhre an/ sein graues Haupt damit zu decken und humpeltenun sehr vergnügt den Berg hinab. Wahrscheinlich wares daö erste Mal gewesen/ daß ihm zur Diligence herausalö Almosen eine Hutschachtel zugeworfen wurde und es mögendeßhalb auch beim Nachhauscgehen ihm allerhand Gedankenüber das Begegniß durch den Kopf gegangen sein/ vielleicht'auch der/ daß der Geber nicht ganz bei Verstände gewesen. '
Mich selbst ergötzte der Auftritt nicht wenig und sogar'in dem Gesichte einer der Holländerinnen glaubte ich wäh.rend ^er kleinen Scene eine lächelnde Miene wahrnehmenzu können; ob dieselbe aber mir oder dem Bettler galt/ weist ^ich nicht zu sagen/ denn zu einer Bemerkung von ihrer Seitekam es nicht.
Auf dem Wege von Lüttich nach Aachen zogen wir übereine Höh«/ von der aus man die herrlichste Aussicht in dieLimbiirgischen Lande genoß. ES müssen diese Gegenden wohl