Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
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Wenn wir, wie Bergmann wünschet (m), physikalische KartenVon Ländern hatte», so würde uns durch diese die Beschaffenheit und Stricheder Gebürge deutlich ins Auge fallen. Allein dergleichen Arbeiten kön-nen nur Monarchen zum Behuf der Wissenschaften und keine Privatenunternehmen. Inzwischen könnte dieser Wunsch dennoch erfüllt werden,wenn mehrere Mineralogen den Strich der übrigen Gebürge Deutschlandsauf ähnliche Art zu beschreiben, sich die Mühe nehmen wolteu.

(in) Hätten wir von allen Ländern taugliche physikalische Karten, so dürfte manHiebey nicht über Mangel klagen, aber diese kann man wohl wünsche«, aberkaum in langer Zeit hoffe». Unterdessen muß man sich mit Nachrichten, Be«irachiung des Wasscrzugs u. d. m. zu behelfen suchen. Bergmanns physikalischeweltbeschreibnng p. i; 6 . Was eine physikalische Karte sey? siehe im ueniki,chen Blat, Anmerkung, m.

Herrn Professor Marters

Nachrichten

aus den bahamischen Inseln, an Herrn Hofrath von Born.

dtnv. kroviüencc den i;. May 1784«

35 evor ich Ihnen meine Beobachtungen über die bahamischen Eylandemittheile, will ich nur mit ein paar Worten meiner beschwerlichen undgefahrvollen Herreise von St. Auguftin erwähnen. Nachdem wir 8Täge vergebens innerhalb der fürchterlichen Baar gewartet hatten ,um in die See zu kommen, erhub sich endlich am 24 März ein starkesGewitter. Ueberdrüßig des laugen, unangenehmen Aufenthalts, undaus Furcht, in der Folge noch länger ohne Wind zu seyn, entschlossenwir uns, obschon es etwas verwegen scheinen durfte, die Anker zu ho-ben ;