Grobkörnige Abarten sind:
». Der Mühlsirndstein. Lo/ «s/a^/7 Der aus grösserenQuarz Feldspath und auch Kieselstücken bestehet, die mit einerThonerde verbunden sind.
b. Der Filtrirstein. ^0/ M///. Er bestehet aus klei-
nen eckigen Quarzkörnern, die meistens nur mit ihren Flächenzusammenhängen, und deren thoniges Bindungsmittel grösten-theils zerftöhret, und durch das durchsinternde Wasser wegge-spühlet worden.
c. Grobkörniger Sandstein, Bestehet
aus grösseren Quarzköruern, die sehr fest zusammengebackensind, daher der Stein immer sehr hart ist, die grösseren Quarz-theilchen machen, daß der Stein grobkörnig aussieht, auch istfein thoniges Bindungsmittrl weniger sichtbar, als in Mühl-sandstein.
ä. Schimmerender Sandstein. 607 /»a-s/s M»//. Unterschei-
det sich von dem vorhergehenden blos durch den vielen beyge-mischten Glimmer, der dem Steine oft ein streifiges Ansehengiebt, sein Bindungsmittel ist ebenfalls Thon.
Feinkörnige Abarten sind.
Der gemeine lVezstein. Besteht aus so feinen
Quarztheilchen, die so fest unter sich verbunden sind, daß derStein glatt anzufühlen, und seine Theile nur mit dem Ver-größerungsglas zu unterscheiden sind, diese Art hat auch öf-ters Glimmer eingemischt.
b. Der Schleifstein. 6,, Mr//. Sieht überhaupt ge-
nommen sandsteinartig aus, doch unterscheidet man mit freyemAuge seine Theilchen nicht, die aber unterm Vergrösserungs-
gla-