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steigt der Preis der Stüke, nach Maasgabe ihrer Feinheit, don 9 bis4» Gulden.
Die damaligen Jnterressanten der Manufaktur sind HerrBaron v. Grechtler Und Herr Renke ; im Anfange aber waren meh-rere. Die Beamte sind alle Ausländer und Protestanten, welches sichauch von einigen Arbeitsleuten versteht, wiewohl fast alle Drucker,Bleicher und Mahlerinen rc. Landeskinder, und meistens Unterthanender Ortsobrigkeit sind.
Was mir unter andern sehr angenehm war, ist, in dieser Ma-nufaktur eine Menge Kinder beschäftigt zu sehen, die ausserdem müssiggehen würden.
Nicht weit von den Gebäuden sieht man auf einen Hügel einedles steinernes Grabmahl, welches das Manufakturspersonal einem 'ehmaligen Jnterressanten, Herrn Hey, stzen ließ; ein Zug, der dem-selben Ehre macht.
Mit Besichtigung all dieser Gegenstände verliefen einige Stun-den , und ich eilte, um noch vor Abend nach Molk zu kommen.
Auf diesem Wege, den ich in z Stunden zurück legte, warnichts besonders zu bemerken; ausser, daß ich um Fridau herum sehrvieleBrachen, und nicht sehr gut gebaute Felder sah. Soll etwa die Manu-faktur daran Ursache seyn? Auch bemerkte ich in dieser Gegend keine Klee-felder, die doch einige Stunden davon sehr häufig zu sehen sind; wohl aberdiel verhörten untergeackerten Dung auf den Steckern.
Eine halbe Stunde von Fridau liegt Grafendorf; ein Markt-fleken von etwa 40 Häusern, der eine sehr angenehme Lage hat. Nichtweit davon ist ein beträchtlicher Holzrechen , wohin jährlich viele tau-send Klafter geflöffet werden, die man alsdenn zu Schife nach Wienbringt. Diese Holzstoffe gehört ebenfalls dem Baron Grechtler, der
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