in dem ersten Bande der Abhandlungen einer Privatgesellschaft inBöhmen eingerückt ist, nicht bey der Hand habe.
Kalksteine finden fich, wie gedacht, in ungeheuren Massen imSalzkammergute, nämlich bey Gmunden, Ischl, Altstadt, und ge-gen die fteyerschen und salzburgscheu Gränzen. Und in denvielen Höh-len, Klüften und Rizen desselben ist
Kalkspat und
Tropfstein nicht selten; auch first) die
Versteinerungen der Schalthiere, und die
kalkbreccien hier etwas gemeines. Der
Mergel ist vielleicht in keinem Lande so häuffig anzutreffen^als in diesem. Er kömt, wie schon vorne erwähnt worden, meist ver-härtet , in ordentlichen schieferartigen Lagen vor. Von Farbe ist erweißlich, wie bey Windhag, röthlich und grünlich, wie bey Seit»rcnstätten, schwärzlich wie bey Kemmclbach, oder bläulich, wie eran allen übrigen Orten Vorkömmt. Diese Mergellagen find von kem-inelbach bis Lambach , und über Linz bis Althcim , folglich in einemStriche von 20 bis zo Meilen entblößt. Wahrscheinlich aber dehnensie sich noch viel weiter aus, und sind noch grüftentheils ««entdeckt.
Gyps und Stinkstein finden fich in den Salzbergen um Ifthlund Allstadr; erstrer sehr häuffig, welcher auch alda gebrannt, undsowohl zum Mörtel, als zum Vermissen der Zimmer verbraucht wird.
Quarz im Granit häuffig, und auch als Geschiebe.
Bon den zusammengesetzten Felssteinarten sind -er bereits ge-nannte Granit, die Sand - und wezsteine und der Porphyr zu nen-nen, welche sich, besonders die erster» Arten, häuffig finden.
Von Satzarten kommen aufzufirhreu:
Kochsalz, welches als dichter Salzstein in den Salzbergen zuIschl und Hallstadt gegraben, zu einer Sohle aufgeloht, und denn in