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Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
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und man hat daher in allen Städten und Flecken die schönsten Rostn,welken, Tulpen, Rosmarin, Ranunkeln, Lilien, Aacynthen rc.

Die Holzarten hab' ich schon oben genannt, welche noch miteinigen Gesträucher, wacholter, Hollunder, vermehrt werden kön-nen; Maulberbaume aber trift man im ganzen Lande nicht an, un-geachtet sie wahrscheinlicher weife, wenigstens in den wärmern Gegendengedeyhen würden. Uebrigens hab' ich noch den Fcrmbaum hier anzu-führen, der auf einigen Gebirgen an der steyerischen Gränze, wie wohlsparsam gefunden wird.

Aus dem Tierreiche kommen anzuführen. Pferde; sie sindmehr dauerhaft und stark als schön. Esel und Maulthiere sind hiernicht einheimisch; man sieht sie nur zuweilen auf adelichen Gütern. DasRindvieh, aber ist hier so schön und groß, als es immer in der Schweizstyn kann, mit welchen es auch in der braunen uud dunkelrothen Farbe«herein kömmt.

Die Ochsen werden häuffig gemästet, und oft Das Stück zueinem Gewichte von 15 bis 20 Zerrter gebracht. Die Ruhe sind inden meisten Gegenden ebenfalls groß, und geben bey den gewöhnlichenguten Kleefutter viele und gute Milch; daher auch die Erzeugung -erButter und des Schmalzes sehr beträchtlich ist.

Die Schafzucht ist zwar nicht unbeträchtlich, die öberöste-reichische Wolle hat sich aber noch keinen Ruf erwoben, und wird alfvnur noch bey geringen Tüchern und Zeugen angewendet. Sie ist nochetwas spröde und dikharricht.

Schweine werden viele gehalten; und das geräucherte Schwein-fleisch und der Speck machen hier keinen unbeträchtlichen Handlungsar-tikel aus. Die Ziegenzucht jedoch ist von keiner Bedeutung.

Von wilden Thieren findet man in diesem Lande: Schönegrosse Krschen, Gemsen, welche sich in den Gebirgen an den steyeri-schen