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schell und salzburgschen Gränzen aufhalten; Rehe, einige Wildschwei-ne, Bären, Wölfe; beede Sorten aber nicht häuffig; Füchse undHasen in ziemlicher Menge. Luchse, Igel, Marder, Iltis, undOtter giebt es ebenfalls; die ersten aber am seltensten. Eichhörnchen,Wiesel, Maulwürfe und Mäuse hingegen findet mau häufig.
Vom einheimischen Geflügel machen Hühner, Enten, UndGänse die vorzüglichsten Artikel aus. Hüner und Lalkuten hält manzwar im ganzen Lande; aber ihre Zucht ist doch bey weitem hier nichtso beträchtlich, als z. B. in Ungarn, Böhmen, und Unrerfteyer. Diemeisten Gänse werden im Inn-und Mühlviertl gehalten. Taubengiebt es allenthalben.
Das wilde Geflügel ist nicht sonderlich häufig «ehr, indemman es zu sehr ausgeschoffen hat; ja in manchen Gegenden, z. B. imInnvierkl, ist das Federwild wirklich eine seltne und theure Waare.Inzwischen findet man es in dem übrigen Theile des Landes etwashäufiger, und man hat Auer-Birk-Hasel-Stein-und Rcbhüner;Schnepfen, Droscheln, Wildtauben, Lerchen, Wachteln, Am-ftln und eine Menge kleiner Vogel.
Von Fischen find vorzüglich zu nennen: Salbkinge, welchein allen Seen des Landes, und in einigen ziemlich häuffig vorkommen,besonders im Hallstädtersee. Sie sind von einem vortreflichen Geschmake;man läst sie aber selten grösser, als bis 2 oder höchstens z Pfund schwer wer-den. Forellen, welche sowohl in der Donau und im Inn, als in allenübrigen Flüssen und Quellen zu finden sind. Larpfen sind nur in derDonau, doch sparsam, und in einigen herrschaftlichen Teichen. Hinge-gen sind Schleichen, Afche, Neunaugen , Steinbeißer oder Bis-gurcn, Barschen, und eine Art Weißfische, die man hier Reinankennennt, häuffiger anzutreffen. Auch giebt es Hechten, Gründlinge,Roppen rc.; Aber keine Störe, Aale, Schollen und Lachsen, wennman zu letztem nicht die Lachsforelle, die man in diesem Ländern Hu-chen nennt, rechnen will. Lrebsen sind nicht selten.
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