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Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
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viertl wir- viele Leinwand gemacht, die zwar nicht sehr fein, aber dau-erhaft, im Handel unter dem Namen derHsterreichischen Hauoleinwandbekannt ist, und sehr gesucht wird.

Die Wollen - und Baumwollenspinnerey hat sich im ganzen Lande,vorzüglich aber in den gebirgigten Gegenden ausgebreitet, alwo jährlichviele tausend Stücke Kattun und Wollenzeuge für die Manufakturengewebt werden.

Gartengewächse, Obst und Cider, und Kohlen sind Waaren,die der Bauer häuffig und gut absetzt. Besonders sind die Kohlen fürdenselben ein nüzliches Produkt, woraus viele Bauern, die den Fabri-ken nahe sind, ihre ganze jährliche Steuer, und wohl noch mehr lösen.

Unter den Bergarbeitern versteh' ich hauptsächlich die Einwoh-ner desGalzkammergutes, nämlich die Gegenden um Gmunden, Ischel,und Hallstadt. Sie nähren sich gröstentheils vom Bergbau in den Salz-bergen, von Holz, Kohl, Pfannhaus, und andern hieher gehörigen Ar-beiten. Sie sollen sich mit Weibern und Kindern auf zo,ooo Köpfe be-lauffen, wovon sich die Weiber ebenfalls sehr mit der Spinnerey, undbesonders mit Verfertigung -er Leinwand beschäftigen.

Unter den Eisenarbeitern aber versteh' ich die ganze Menge vonSensen - Sichel - Nagel-Stahl - Haken-Ketten - und andern Schmieden,die sich vorzüglich in den Gegenden um Bayrisch-waidhofen, Gcheibsund Steyer befinden, und jährlich eine ungeheure Menge von allerhandEisenwaren verfertigen.

Fabrikenarbeiter aber nenne ich jene, die wirklich in den Zeug -und Baumwollenmanufakturen arbeiten, und sich ebenfalls auf einigetausend Köpfe belauffen.

Die beträchtlichsten Fabriken und Manufakturen sind also: dieGalzfledereyen zu Ischl und Hallstadc, wo jährlich über 600,200 Zent-ner Salz erzeugt werden. Die Eisenfabriken an obgenannten Orten,

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