Band 
Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
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Birk- Reb- Zastl - Schnee - und Stemhüner, wilbe Tauben, Drö-schel, Lramsvögel, Amsel, Schwalben und eine Menge kleiner Wald-vogel, wovon Rrumschnabel, Zeisgen, Meisen, Finken und Amer-linge am häuffrgsten gefunden werden. Nachtigallen aber sind selten,und Ranarien findet man gar nicht.

Von Fischen giebt es: Bortrefliche Saiblinge, Forellen,Barben, Schleihen, Asche, Waller, Zechten, Larpfen undLrebsen rc.

Insekten und Gewürme findet man nicht viele; von den »üb-lichen darunter sind hier die Bienen, Schnecken und Ameisen zu nen-nen. An Ungeziefer fehlt es zwar eben nicht; doch wird man in diesemLande fast gar nicht davon geplagt. Kröten, Frösche, einige kleineSchlangen, Wespen rc. ist beynah alles, was man in diesem Betrachteaufführen kann.

Politischer Zustand des Landes.

Landwirtschaft.

Die Landwirthschaft steht in diesem Lande, im Ganzen genom-men, auf einem ziemlich guten Fusse. Die Viehzucht aber und derhieraus stressende Nuzen, machen den beträchtlichsten Gegenstand dersel-ben aus.

Die Rindviehzucht ist sehr ansehnlich, und das Vieh groß,schön und stark. Dies läst sich' fast von allen Gegenden des Landes be-haupten ; doch ist es in den erzbischöflichen Höfen um Salzburg amgrösten und schönsten, wo schweizersches Vieh gehalten wird. Wenndiese Zucht anfangen will wieder auszuarten, welches doch nur noch vie-len Jahren geschieht, so läst man einen neuen Transport kommen. Erstneulich wurde ein solcher wieder verschrieben.. Er bestand aus siebenKühen und einem Stier, und kam auf 2500 Gulden rhein. zu stehen.

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