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Physikalische Arbeiten der einträchtigen Freunde in Wien. [Zweyter Jahrgang.]
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Auch werden auf diesen Höfen ungefehr zo Büffel gehalten,wovon man die Race aus Italien kommen ließ. Des Winters überwerden sie zu allerhand Fuhrwerk gebraucht, im Sommer aber auf ei-nen in der Nähe gelegenen Berg zur Weide getrieben. Man rühmtihre Stärke, ihre Dauerhaftigkeit und den daraus entspringenden Nu-zen recht sehr. Sie werden ziemlich gros und oft bis 6 und mehr Zent-ner schwer; merkwürdig aber ist, daß sie hier viel harrichter sind, alsz. B. in Slavonien und anderwärts.

Das Rindvieh der Bauern, welches, wie gesagt, nicht wenigerschön und groß ist, wird, sobald das Gras nur ein bischen unter demSchnee hervorkeimt, auf die hohen Alpen und Weiden getrieben, woes so lange bleibt, als es nur immer möglich ist. Die Stallfütterungist also im ganzen Lande nicht gewöhnlich; und kann auch, wie in allengebirgigten Ländern, mit Nuzen nicht eingeführt werden.

Das Vieh auf diesen Alpen, wohin es oft von einer ganzenGegend oder Dorfe getrieben wird, wird von einigen Hirten, die manHalter nennt, und die mit grossen Hunden versehen sind, bewacht;die Kühe aber von Mädgen, die man Schwaigerinen nennt, ver-pflegt ; und die Hütte, worin Butter, Schmalz und Käs gemacht wird,heist die Schwaig.

Diese Alpenwirthschaften, die denen in der Schweiz, Tyrol,Steyermark rc. gleich sind, geben gemeiniglich, wenn der Wmter her-ankömmt, eine reiche Ausbeute, und es ist angenehm zu sehen, wenndas Vieh von diesen Gebirgen herabkömmt. Der Zug wird gemeinig-lich von der besten Kuh, die mit Kränzen und Blumen an den Hörnern,und mit einer Glocke geziert ist, angefangen, welcher das übrige ge-meiniglich sehr fett gewordene Vieh taumelnd nachfolgt. Die Wägen,Schleifen oder Schlitten mit Schmalz und Käs rc. beschließen die Ka-ravaue.

Die falzburgschen Pferde werden in benachbarten Ländern sehrgesucht. Es giebt nicht nur allein schöne Stuttereyen im Lande, son-

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