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Spazier, Jean Paul Richter.
dieser schönen Zeit nicht zuläßt. Die Leser werden gewiß die Supplikseines Spitzes an den Herzog S. 152 und die Geschichte der Geburtseines ersten Kindes S. 154 u. f. nicht ohne innige Theilnahme le-sen, so wie S. 171 u. f. die Bemerkungen sowohl über den Charakterunsers Dichters, als auch über den seines „Titans," die, sich durchScharfsinn und Auffassungsgabe auszeichnend, ein so Helles Licht ver-breiten, daß, ohne dasselbe, beide nicht nach ihrem ganzen Werthe vondem Leser erkannt werden können. Mit tiefer Einsicht und edler Un-partheilichkeit sehen wir hier von unserm Berf. die hohen Vorzügesowohl, als auch die nicht weiter zu verkennenden Fehler dieses Ro-mans darstellen, eines der größten, wenn nicht deö ersten, dessen diedeutsche Literatur sich rühmen kann.
Von dieser Epoche beginnt der zweite und letzte Theil seinesLebens. Er zog sich von der äußern Welt, der poetischen wie derwirklichen, auf sich selbst und auf die kleine Welt seiner Familie zu-rück. Alles Streben aufwärts hatte eine Richtung auf sein Inneresgenommen, und ohne weiter nach Idealen zu sagen, suchte er alsGatte und Vater und Gesellschafter Ruhe und Befriedigung. Auchsein bisher gewonnenes poetisches Gebiet suchte er nicht mehr zu er-weitern, sondern nur in beseligender Ruhe anzubauen. Er glich einemManne, ^der, deö Treibens und deü Stürmenö im Leben *satt, sichzurückzieht auf sein stilles Landgut, um da die Erfahrungen seiner frühe-ren Tage zu benützcn. Dieselbe ruhige Behaglichkeit, die ihn selbstumgab, erscheint auch in seinen, dieser letzten Periode angehörendenWerken wieder: sie waren der klare Wiederschein seines eigenen Lebens.Sogar an seinem Körper zeigten sich dieselben Verwandlungen, die inseinem Geiste vorgegangen waren. Bisher hager und bleich, unruhi-gen Auges, hastigen Wortes, oft unstät von einem Orte zum anderneilend, und nirgends gern lang verweilend — wölbte sich setzt seineganze Gestalt, sein Gesicht füllte und bräunte sich, sein Ansehen wardas eines festen, ruhigen Mannes, mit behaglichem, fast dickem Körpersicher stehend -auf seinem eigenen Boden.
DaS erste Produkt dieser glücklichen Zeit, und wohl auch daSerste aller geistigen Produkte unseres Dichters, bildet daS Werk, „demunbedingt, so scheinbar unvollendet eö auch geblieben, die Palme vorallen anderen zuzusprechen ist; dem an Originalität des Ursprungsund der Intention, an Anlage und Durchführung in der Literatur allerVölker kein nur von weitem Aehnliches aufzufinden ist, und welcheszugleich in Betracht der Schönheit, deö Ebenmaßes und der ruhigen