Band 
Zweiter Band.
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Petzholdt's Geologie.

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Recht davon sagt, ein bloßer, übrigens recht artig geschriebener Romanist, gu'on peut lire pour s'gmuser, msis gu'on iis äoil pss oonsulterpour s^instruirs.

Gehen wir nun zu Woodward'S tovarä tbo nstursl

iiistor^ ok lös Lurtll über, der sich daö Ansehen gibt, als ginge ernicht, wie seine Vorläufer, von bloßen eingebildeten Hypothesen, son-dern von Thatsachen und unbestreitbaren Beobachtungen aus. Erfindet zuerst, daß die Oberfläche der Erde überall, auf den Bergensowohl, als in den Ebenen, und auch in den größten Tiefen, zuwelchen bisher das menschliche Auge vorgedrungen, aus Schichtenzusammengesetzt ist, die beinahe alle eine horizontale Lage haben, undmit Muscheln und anderen Seeprodukten angefüllt sind. Diese SchichtenF sollen, je nach der specifischen Schwere ihres Inhalts, so über ein-ander liegen, daß die schweren immer die tieferen Stellen einnehmen,was aber bekanntlich aller Erfahrung durchaus zuwider ist. Er schließtdaraus, daß die ganze Masse der Erde zu irgend einer Zeit durcheine allgemeine Ueberschwemmnng vom Wasser in eine breiartige Ma-terie aufgelöst worden seyn muß, und daß aus dieser Auflösung spä-» terhin gleichzeitige und über die ganze Erde gleichförmig verbreitetes Niederschlüge entstanden sind, zuerst von den Metallen, deren Schichtenam tiefsten liegen sollen, weil sie die größte specifische Schwere haben,dann von den Steinarten, von Kreide u. s. w. Dieses Wasser holter alles aus dem Inneren der Erde, aus dessen Untiefen durch irgendeine uns unbekannte Ursache jenes Wasser, das die besondere Krafthatte, alle Materialien der Erde, nur die Muscheln ausgenommen,aufzulösen, sich erhob, und dann, nach der Ueberschwemmnng, wiederdahin zurückstürzte. — Jeder Leser sieht ohne unsere Erinnerung diegänzliche Willkühr und Unhaltbarkeit dieser.Hypothese: nur ihr Urheberselbst scheint sie nicht gesehen zu haben, da er auch von den kräftig-sten Einwendungen, die man schon zu seiner Zeit dagegen aufgestelltf hat, nicht zu dem geringsten Zweifel an der Wahrheit dieser AuSge-f. burten seiner Phantasie sich bewegen ließ. Warum erhob sich jene gewal-tige Wassermasse aus dem Mittelpunkte der Erde, und warum sanksie wieder zurück? Woher kommt dann der Boden des MeereS, der: doch von Erde ist? Soll er auch ein Niederschlag aus jenem ausdem Inneren hervorgedrungenen Wasser seyn? Woher hatte diesesWasser die Kraft, alle Metalle und Steine aufzulösen, was unserWasser bekanntlich nicht thut? Woher kamen jene Muscheln, die vondem die härtesten Körper zerfressenden Wasser allein nicht angegriffen

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