Sommerville, phys. Wissenschaften.
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deS in dem Welträume zerstreuten AetherS. Merkwürdig ist noch,daß der berühmte Baco von Vcrulan diese Aberration der Gestirneschon geahnt hat, indem er sagte: „Es entsteht in mir ein Zweifel,ob der Anblick deö gestirnten Himmels auch derselbe ist, der zu jederZeit in der That Statt hat, oder ob eö nicht in Beziehung auf dieseKörper für uns eine wahre und eine scheinbare Zeit gibt, eben so,wie eS, wegen der Parallaxe, einen wahren und einen scheinbarenOrt dieser Körper gibt. Denn es scheint mir ganz unglaublich, daßdie Strahle» der Himmelskörper durch den gewaltigen Raum, der sievon uns trennt, in einem und demselben Augenblick gehen, ja daß sienicht vielmehr eine sehr beträchtliche Zeit dazu erfordern sollen."
Im fünften Abschnitte werden die Bewegungen unseres Mondesim Allgemeinen recht gut, nur, wie die meisten anderen Gegenstände,für eine Schrift dieser Art zu gelehrt dargestellt. So wird z. B.S. 43 von den Störungen des Mondes durch die Planeten ge-sprochen, die doch selbst in unseren besten Mondestafeln beinahe gänz-lich vernachläßigt werden. Sogar die indirecte Störung des Mondesdurch sich selbst wird nicht Übergängen, deren Quelle nämlich diese-rügen Störungen sind, welche die Erde von dem Monde erfährt.Solche Mikrologien, für einen populären Vertrag nämlich, verwirrennur den Blick der Leser, und sollten daher besser ganz unberührtbleiben, besonders wenn sie, wie hier, so kurz ausgedrückt, und gleichsamnur hingeworfen werden.
Die säculärc Gleichung der mittleren Bewegung des Mondeswird S. 44 u. f. sehr gut dargestellt, wenn man die etwas sonderbargestellte Einleitung ändert oder auch ganz wegläßt. Je größer dieErcentricität der Erdbahn ist, desto größer ist auch die störende Ein-wirkung der Sonne auf unseren Mond. Nun nimmt aber die Ercen-tricität der Erdbahn schon seit Jahrtausenden ab, also nimmt auch,seit derselben Zeit, der störende Einfluß der Sonne auf den Mondimmer zu. Während dieser ganzen Zeit hat folglich die Erde eineimmer mehr und mehr kräftige Wirkung auf den Mond gehabt, hatalso auch den Umfang der Mondbahn immer kleiner, und daher auchdie Schnelligkeit deö Mondes immer größer gemacht. ES ist sehrmerkwürdig, daß die Wirkung der Planeten (durch welche nämlichjene Ercentricität der Erdbahn verändert wird), aus diese Weise ausden Mond übertragen, weit bemerklicher ist, als ihre directe Wir-kung auf die Erde oder auch auf den Mond selbst, so daß wir alsodiese an sich so geringe Störung der Erde durch die Planeten, gleich-