Band 
Zweiter Band.
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64 Svmmerville, phys. Wissenschaften.

Abschnitten, in welchen die Verfasserin wieder zur Astronomie zurück-kehrt, einige Augenblicke verweilen.

Die Existenz eines das Universum erfüllenden Aethers ist, wieeS S. 348 heißt, durch die UndulationStheorie des Lichtes fast bewie-sen, und durch die Bewegung des Kometen gewiß gemacht worden,eine Behauptung, die uns, besonders in Beziehung auf die genanntenHimmelskörper, mit zu großer Bestimmtheit ausgedrückt zu seyn scheint.Ob auch der eigentliche Kern der Kometen nur eine sehr dünne Dunst-masse ist, wie gleich darauf gesagt wird, ist ebenfalls noch unbekannt,wie denn überhaupt unsere Kenntniß der Kometen und ihrer physischenBeschaffenheit äußerst gering, wenn nicht ganz und gar gleich Null zuachten ist. Die Art, wie der Ort eines Kometen für jede gegebeneZeit in seiner parabolischen Bahn gefunden wird, hätte ganz anders,als S. 350 geschehen, vorgetragen werden müssen, wenn sie den mei-sten Lesern dieser Schrift verständlich bleiben sollte. Die Angabenvon dem großen Kometen des JahrcS 1680, der seit Newton schonso oft von Anderen gebraucht und gemißbraucht worden ist, um durchdas Extreme seiner Eigenthümlichkeiten Aufsehen zu erregen, sind hierganz falsch verzeichnet worden, da seine Umlaufszeit nicht 575 Jahre,wie S. 357 gesagt wird, sondern da sie, nach den neuesten Untersu-chungen von Encke, über 8816 Jahre beträgt. Er wird also, wen»die letzte Angabe richtig ist, in seinem Perihel nicht in 10 Stunden180 Grade oder in einer Stunde 18, sondern er würde in einerStunde 118 Grade um die Sonne zurückgelegt haben, und seine Ge-schwindigkeit in der Tangente würde während einer Stunde nicht190,000 Meilen (wie es S. 357 heißt), sondern 264,888 Meilenbetragen haben. Der Sonnendurchmesser endlich würde bei diesemKometen im Perihel 94° (nicht 73°), und im Aphel 2" (nicht 14")gewesen seyn, und was dann weiter von dem Einflüsse der so dichtenSonnenatmosphäre gesagt wird, wäre besser ganz weggeblieben, dawir von dieser Atmosphäre, also auch von dem Einflüsse derselben aufdie Umlaufszeit der Kometen noch gar nichts wissen, so wenig, alsvon dem Aether, auf den S. 358 wieder zurückgegangen wird. Vondem letzteren soll der jüngere Herschel die Meinung aufgestellt haben,daß er durch die in ihm seit so vielen Jahrtausenden vorgehende Be-wegung der Planeten von West nach Ost wohl selbst eine entspre-chende rotatorische Bewegung nach derselben Richtung erhalten habenmag, so daß daher diese Planeten einen mit der Zeit immer geringe-ren Widerstand von diesem Aether zu erleiden haben, wodurch die