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Israeli, Ouriositiss ok llitersturs.
die andern wurden Eminenzen. Was Wunder, wenn dann auchzuweilen einer von den armen Dorfpfarrern verdrießlich wurde, wiefencr zu Montserrat, der sich, obschon man ihm mit lebensläng-lichem Gefängnisse drohte, standhaft weigerte, dem Herzoge von Man-tua den Titel ^Itissimus zu geben, aus dem Grunde, weil er inseinem Brevier die Worte gefunden hatte: lu solus Voininu8, tusolug /Utizsimus. — Außer Europa ist übrigens diese Titelsucht auchzu Hause, ja man trifft sie sogar bei den Wilden an. Der Anführerder Natchez heißt „der Sohn der Sonne." Der König von Qui-terva nennt sich selbst „den großen Löwen," und der von Monomo-tapa ist sogar „der Herr der Sonne und des Mondes." Nicht sokurz ist der des Beherrschers von Arracan ausgefallen: „Inhaber derweißen Elephanten und der zwei großen Ohrringe; Herr der zwölfProvinzen von Bengalen und von den zwölf Königen, die ihrenNacken unter meinen Fuß beugen" u. s. w. — Noch etwas beschei-dener drückt sich der Beherrscher von Ava aus, der sich, in seinenSchreiben an andere Könige, den Gott der Erde und den Herrn allerKönige nennt, der da ist die Ursache des Lebens aller Menschen undThiere, der Regulator der Jahreszeiten, der Gebieter über die Ebbe !und Fluth des Meereö, der Bruder der Gestirne deö Himmels, und,um das Maaß ganz voll zu machen, der Besitzer der zwölf großen ;Sonnenschirme. Die Könige von Achem stylisiren sich selbst als denHerrn dcS Universums, dessen Körper so glänzend ist, als die Sonne,dessen Geist so vollendet wie der Mond in seiner Fülle, dessen Augeblitzt wie der Polarstern, der, wenn er sich von seinem Sitze erhebt, :
sein ganzes Reich und all sein Volk überschattet, und unter dessen '
Füßen, wenn er einherschreitet, Kräuter und Blumen sprießen u. s. w.
Ueber die Treue und Verläßlichkeit unserer und wohl überhaupt !
aller Geschichtschreiber findet man hier auch manche nicht zu über- -
gehende Bemerkungen. Sie beginnen mit den Chroniken der Araber i
über die Kreuzzüge, von denen sich »och viele unter den Türken und !
Persern erhalten haben, die aber uns größtentheilS unbekannt sind. :
Longerue hat unS mehrere Stellen aus denselben übersetzt, und eSscheint, daß sie mit viel Unparteilichkeit geschrieben sind. Allein dieSachen gewinnen in diesen Darstellungen eine ganz andere Gestalt,als sie bisher bei uns angenommen haben. So erscheint durchausnicht Gottfried von Bouillon, sondern der Gras von St. Gal-len (Lount clk 8t, Oilleg) als der eigentliche Held des DramaS.Von Jenem wird in den arabischen Schriften nur sehr wenig gesprochen,