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Israeli, Luriosities ok I-itsrature.
logen noch wert hinter sich zurückgelassen hätte. — Rangouze, derzu Ende des siebzehnten Jahrhunderts in Paris lebte, verfaßte eineMenge Briefe an bedeutende Personen, die er, ohne sie diesen Per-sonen zuzuschicken, sämmtlich drucken ließ, aber ohne sie zu numeriren.Er traf nämlich mit seinem Buchbinder die Uebereinkunft, daß dieseBriefe in verschiedener Ordnung für jeden Band gebunden wurden,so daß immer der Brief an die Person, welcher er diesen Band über-geben wollte, unter allen anderen die erste Stelle einnahm. Da ernun in jedem Briefe demjenigen, an welchen er denselben gerichtethatte, viel Verbindliches zu sagen wußte, und da, wie er voraus-setzen durfte, diese Mäcene alle sein Werk nicht weiter lesen werden,so sollte sich jeder geschmeichelt, und das Buch allein an sich gerichtetdenken, und sich dafür, was die Hauptsache war, gehörig dankbarbezeigen. Wenn die Leser dem armen Rangouze diese Erwerbsartübel deuten, so mögen sie sich erinnern, daß der Spanier Perez,Staatssecretär von K. Philipp II., eS mit seinem „ Obrss" nichtanders machte, indem er dieses sein Werk in einigen Exemplaren demZsiülssimo kaüre, in anderen aber dem 8soro Lollogio, und wieder inanderen dem K. Heinrich IV. dedicirte. Diese DedicationSsuchtnahm in England besonders zur Zeit der Königin Elisabeth über-hand. So hatte Chapman's Uebersetzung Homer'S nicht wenigerals sechzehn Dedicationen, in Form von Sonneten, an ihrer Spitze,und selbst der berühmte Spenser setzte seinem „bsiis tzusen" fünf-zehn solche adulatorische Dedicationen vor. In Spanien nahm auchdiese Sittte eine sehr sonderbare Richtung an. Als unter KönigAlsonso X., der Weise genannt, die castilischen Gesetze gesammelt,und was man so lange vergebens gewünscht hatte, in einen eigenenCodex zusammengetragen wurden, fand der StaatSrath, der das Werkredigiren und herausgeben sollte, für angemessen, dasselbe in siebenKapitel zu theilen, und jedes derselben einem der sieben Buchstabendes Namens Alsonso zu dedicircn. Aber auch unsere Nachbarn überdem Meine blieben in diesem Stücke nicht hinter den anderen zurück,wie man noch in manchem älteren französischen Buche, besonders ausder Zeit Rich elieu'S sehen kann, der nebst so vielen anderen Rollenauch die eines großen MäcenS spielen wollte und auch konnte, da erseine Pensionen und Gnadenbezcugungen nicht aus seiner eigenen Börsenehmen durfte. Es erregt Unmuth und Ekel, zu sehen, wie weit diearmen Scribler dieser Zeit ihre Kriecherei getrieben haben. UnserVerfasser führt eine Stelle aus einer solchen Dedikation an Richelieu