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l5rseli, Luriosltiss ok bitersturs.
bei ihrer Ankunft in den vaterländischen Häfen unterworfen sind, be-kanntlich so lax als möglich ist, etwa diejenigen Zeiten ausgenommen,wo die Pest in den morgenländischen Gegenden eben mit besondererHeftigkeit wüthet. Da darin die Erklärung jenes Räthsels nichtgefunden werden kann, so hat man dafür den Satz aufgestellt, daßdie Empfänglichkeit für diese Krankheit bei den übrigen Bewoh-nern Europas aufgehört habe. Allein dieß heißt die Antwort nurhinausschieben. Denn warum, muß man weiter fragen, warum hatdiese Empfänglichkeit, den Krankheitsstoff in sich aufzunehmen, aufge-hört? — Und hierauf, dünkt mich, muß man mit EraömuS ant-worten: weil unsere Schmntzerei aufgehört hat, die unö früher fürdieses und alle ähnliche Uebel so empfänglich gemacht, die in sich selbstden Keim zu so vielen andern Uebeln enthalten hat. Es wäre sehrzu wünschen, daß dieser hochwichtige Gegenstand von unsern Aerzteneiner genauen und umfassenden Untersuchung gewürdigt werden möchte.Vielleicht würden sie das Aufhören unserer Empfänglichkeit für mancheandere Krankheiten, die früher Europa verheerten, ebenfalls aus die-ser Quelle ableiten können. Jener Fußboden von Thon, mit Strohbestreut, war auch der der Hörsäle in der Universität zu Pariö, wodie Zuhörer, für welche die Bänke noch nicht erfunoen waren, aufdem halbverfaulten Stroh stehen mußten, das ganze Monate durchnicht gewechselt wurde. Und in Constantinopel, so wie in Aleran-drien und Cairo herrscht in und außer den Häusern noch immer die-selbe Unreinlichkeit, die diesen Städten schon vor Jahrhunderten eigengewesen ist, daher sie auch noch unter ihrer alten Landplage seufzenmüssen.
Der Name eines Menschen, als bloßer Wortlaut betrachtet, istwohl ein sehr gleichgültiges Ding, und doch weiß unser Verfasserauch über diesen Gegenstand manches Interessante mitzutheilen. Wirwollen nur einiges davon kurz anführen. — Zuerst räth er den Ael-tern und Pathen, manches erzählten Beispieles wegen und aus gutenGründen, ihren Kindern, besonders den Mädchen, keine solchen Na-men zu geben, die bei dem Volke in Mißkredit stehen, und Neben-begriffe erwecken, die dem Menschen, der nun einmal mit einem sol-chen Namen geplagt ist, oft selbst schädlich werden, oder ihn dochlächerlich machen können. Jedes Land hat darin seine eigenen Na-men, auf welchen, oft ohne den Grund davon zu wissen, eine Artvon Jnterdict liegt, und diese müssen daher sorgfältig vermieden wer-den. Hanö, Michel, Kaspar klingen uns, ohne ihre Schuld