Israeli, lluriositiss ok llitsrsturs.
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vielleicht, so schwerfällig und tölpelhaft, und wer möchte wohl, wennihn auch alles übrige dazu auffordern sollte, einer Urschel oderCordula eine Liebeserklärung halten. Muß nicht, bei dem erstenVersuche dieser Art, an eine Petronella, Genovefa oder Scho-lastica gerichtet, das Wort im Munde stocken? — Hat man dochselbst bei den Wilden eine gewisse Vorliebe zu solchen Namen bemerkt,die ihrem, wenn auch nicht unserem Ohre, milder oder schöner klin-gen. Ludwig XI., den man doch "gewiß nicht seines zu großen Zart-gefühls wegen anklagen kann, hielt sehr auf den Eindruck, welchendie Namen seiner Lieblinge, und welcher Lieblinge, auf ihn selbst undauf sein Volk machten. Sein Barbier und innigster Vertrauter hießOlivier le Diable. Der König, dem dieser Zusatz etwas zu dia-bolinisch klang, veränderte den Namen seines würdigen Freundes inOlivier de Malin, damit er doch etwas von der kaustischen Eigen-schaft der ersten Benennung beibehalten möge. Aber diese Wahl, erfühlte es selbst, war nicht glücklich, und nach einigen Monaten wurdeder Liebling Olivier le MauvaiS geheißen. Allein auch dieseVerbesserung wurde später nicht ganz probat gefunden, und nun be-kam der mächtige Barbier den Namen Olivier le Daim (derDamhirsch), und dabei sollte es bleiben, denn Ludwig, mit dembekanntlich nicht zu scherzen war, hatte ein eigenes Decret ergehenlassen, in welchem Jedem bei Todesstrafe verboten wurde, sein Klei-nod Diable oder Malin oder MauvaiS zu nennen, so sehr erauch alle diese Namen verdienen mochte. — Nach Platina's Geschichtewar Sergiuö II. der erste, der bei der Besteigung des heiligenStuhls seinen ererbten Namen mit einem anderen verwechselte, dajener, den man im Englischen IIoZ's-moutli nennen mußte, ihm seinerneuen Würde nicht eben sehr angemessen schien. Seit jener Zeit ist dieseSitte der Namensveränderung in Rom beibehalten worden. Uebri-gens war sie auch schon den alten Römern nicht unbekannt, da dieNamen der in den Rittcrstand Aufgenommenen, wenn sie dem Senatenicht gefielen, mit anderen, besser klingenden verwechselt wurden.
Als der Gelehrte Barbier Erzieher des Sohnes von Colbertwurde, fand er seinen Namen ebenfalls etwas unverträglich mit sei-nem ueuen Geschäfte, und nannte sich daher d'Aucour, unter wel-cher letzteren Benennung er auch später allgemein bekannt wurde. —Besonders wählig scheinen in solchen Punkten die Spanier zu seyn.Guez (Bettler) hat manches treffliche Werk in französischer Spracheherausgegeben, aber er nannte sich auf dem Titel derselben immer