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Zweiter Band.
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lsrseli, Ouiviosities ok llitsrsturo.

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! nach jenen der zwölf Tafeln geformt; ihre Sprache affectirte den! majestätischen Styl der alten Imperatoren, und sie datirten ihre Akten^ nach den Olympiaden. Goldoni, der berühmte Dichter, erzählt seine^ Aufnahme in diese Academie mit folgenden Worten: „Vor meinem^ Eintritte in den Saal erhielt ich zwei Diplome, von welchen das^ eine mir den Namen llolissono gab, während das andere mich mit^ dem Besitze der phlegäischen Gesilde investirte. Als ich mit diesen! beiden großen Bogen in der Hand den Saal betrat, erhoben sich alle^ Mitglieder, und begrüßten mich im Chor unter dem Namen: treuerHirt und Bruder llolissono lllilsgeio. So sind wir denn," setzter dann scherzhaft hinzu, „alle plötzlich reiche Leute geworden, den»wir besitzen nun große Herrschaften in Griechenland, die wir mit! unsern Händen bebauen und mit unserm Schweiße bcgießen, um viel-leicht dermaleinst einige dürre Lorbern zu ernten, während die Türkensie neben uns mit Getreide und Reis bepflanzen, und in ihrer Ein-falt über unsere Mühe und über unsere Titel lachen." Als derberühmte Föntenelle bei seiner Ankunft in Nom mit 4>er Aufnahmein diese Academie beehrt wurde, erhielt er den Beinamen II ?sstorkiZrasto, und zum Geschenk die ganze Insel Delos auf ewige Zeitenfür sich und alle seine Descendenten. Es verdiente wohl eine ge-nauere Untersuchung, wie ein ganzes, sonst so gescheidtes und ge-schmackvolles Volk dazu kommen kann, daß Possen dieser Art allge-^ mein, selbst unter den Besten und Gelehrtesten, Eingang finden undso beliebt werden konnten. Wahrscheinlich liegt dieser sonderbarenErscheinung irgend eine tiefer gehende Ursache zum Grunde. UnserVerfasser bringt hier (Vol. II S. 420) einige Muthmaßungen darübervor, die sehr viel Wahrscheinlichkeit, wenn nicht völlige historischeGewißheit haben.

Beschließen wir diese Anzeige mit einigen Bemerkungen aus demi Capitel: lütersr^ Lomposition. Es gab und wird immer Schriftsteller^ gebe», die mit allen Requisiten zur Unsterblichkeit versehen sind, und! doch sich kaum über die Mittelmäßigkeit erheben, weil sie die Feilehassen: 0>ms ollenüit limss Isbor et mors. Ein solcher war der, bekannte englische Dichter und Satyriker Charles Churchill (ge-> storben 1764). Er schrieb sehr viel, sehr geistreich, und doch ist^ alles schlecht. Er konnte es nicht über sich gewinnen, eine Zeile oderauch nur ein Wort, das er einmal hingeschrieben hatte, wieder an-i zusehen, um es vielleicht durch ein anderes, angemesseneres zu ersetzen.Als ihn ein Freund aufforderte, ein kleines, eben vollendetes Gedicht-