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Zweiter Band.
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^osäömio äs 8t. ? etersbourA.

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allen seinen Theilen zu entwickeln, und auf die mannigfaltigen Erschei-nungen anzuwenden, welche uns die Natur in unserer nächsten Umge-bung auf der Erde sowohl, als auch über uns in den unermeßlichenRäumen deü Himmels darbieten. Dadurch sind Entdeckungen derwichtigsten Art nicht bloß in diesen Phänomen der Natur, sondernauch in dem mächtigen Instrumente, dessen wir nnS zur Erforschungder Natur bedienen, in der mathematischen Analysis, diesem wunder-baren geistigen Fernrohre deS Menschen, zu Tage gebracht worden,Entdeckungen, von welchen selbst die scharfsinnigsten Geister des Alter-thums, Archimed, AppolloniuS, Hipparch u. a. keine Ahnunghatten, und welche auch ihren Nachfolgern wahrscheinlich für immerverborgen geblieben wären, wenn nicht eben jene Vereinigung der soeben erwähnten hochbegabten Männer zu einem gemeinschaftlichen ZieleStatt gehabt hätte. Und wo hatte diese Vereinigung Statt? Welcheswar das mächtige Band, das diese Geister zusammenhielt? — DieAkademien der Wissenschaften waren eS, in deren Mitte sseentstanden, aus deren Schooßc sie hervorgegangen, durch deren Hülfesie so groß gezogen, und durch deren Vermittlung endlich ihre geisti-gen Kräfte zu einem einzigen gemeinsamen Ziele verbunden wordensind. Alle die zahlreichen Entdeckungen in der mathematischen Ana-lysis sowohl, als auch, durch deren Unterstützung, in der Astronomie,die seit Newton'S Zeiten gemacht worden sind, beziehen sich in letz-ter Instanz auf die Ausbildung jenes großen, von Newton entdeck-ten Gesetzes, und überhaupt auf die weitern Entwicklungen der vielenhohen Conceptionen und Ideen, zu welchen jener außerordentlicheMann den Grund gelegt, und, wenn man so sagen darf, den erstenTon angegeben hat, und alle diese Entdeckungen endlich, auf welchedie seit Newton bis auf unsere Tage verflossene Zeit mit Recht stolzzu seyn Ursache hat, alle verdanken wir jenen Akademien. ESwürde schwer, wenn nicht unmöglich seyn, ein Land zu nennen, das,ohne eine solche Akademie, wie sie in Paris, London, Petersburg,Berlin u. f. bestehen, zu besitzen, auch nur den kleinsten Theil zujenen, unser Jahrhündert in so hohem Grade auszeichnenden Ent-deckungen, beigetragen hätte.

Allerdings kann der erste Keim einer jeden neuen Entdeckungnur in eines Menschen Kopf entstehen, und dieß geschieht, wie unsunsere Kulturgeschichte auf allen Blättern lehrt, oft genug nur zufällig,durch äußere Veranlassung, durch Verbindung glücklicher Umstände,und meistens ohne eigentliches Verdienst des Glücklichen, der nachher