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Zweiter Band.
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Quctelet, über den Menschen.

Zahl der jährlich Zahl der jährlich Verhältniß der Verurth.

Jahr:

Angeklagten:

Wcrurlhcilten:

zu den Angeklaglcn:

1826 bis 32

13000

9100

0.70

1832

20829

14947

0.72

1833

20072

14446

' 0.72

1834

22451

15995

0.71

1835

20731

14729

0.71

1836

20984

14771

0.70

Man sieht auS dieser Tafel, daß von 1805 bis 1832 das Ver-hältniß der Verurtheilten in beiden Ländern nahe dasselbe ist, daßaber seit 1832 dieses Verhältniß sowohl, als auch die Zahl derjährlich vor die Jury gebrachten Personen für England in einem.sehrbetrübenden Maße zugenommen hat, so daß diese Zahl im Jahre1836 beinahe viermal so groß ist, als sie im Jahre 1805 gewesenwar. Durch diese auffallende Erscheinung aufmerksam gemacht, ver-folgte der berühmte Statistiker Moreau de Jonnes diesen Gegenstandweiter, und gelangte dadurch zu folgenden vergleichenden Resultatenfür die beiden genannten Länder (m. s. Lomptog renäus 1838 bebr.3 p. 160). — Der Mord ist in England viermal, der vorsetzlicheTodschlag zweimal, und der Diebstahl sechs- bis siebenmal häu-figer als in Frankreich, nämlich im Verhältniß der mittleren Bevöl-kerung dieser beiden Länder. AuS der geringeren Strenge der Gesetzeoder der Richter in England kann man diese Erscheinung um soweniger erklären, da vielmehr, wieder in Beziehung auf die mittlereBevölkerung, die Zahl der jährlich zum Gefängniß, zur Deportationu. f. Verurtheilten in England neunmal, und die Zahl der zumTode Verurtheilten sogar zwei und zwanzigmal daselbst größerist, als in Frankreich. Die Folgerungen, die Moreau de JonncSaus diesen Facten ableitet, wird man am besten an dem angeführtenOrte selbst nachsehen.

Das Vorhergehende mag als ein Beispiel der Anwendung dieserRechnung auf Erscheinungen im Leben gelten, die man bisher bloßder geistigen Welt deS Menschen zugewendet, und daher ganz außerdem Bereiche aller eigentlichen Berechnung gelegen geglaubt hat, sowie eS uns zugleich von der hohen praktischen Wichtigkeit des neuenCalculs in Beziehung auf uns selbst, aus unsere gesellschaftlichen Zu-stände, ja auf das ganze menschliche Geschlecht zu überzeugen dienlichseyn wird. Es gibt aber ohne Zweifel noch sehr viele andere Er-scheinungen in der geistigen Natur des Menschen, die zum Theil von