Band 
Zweiter Band.
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Quetelet, über den Menschen.

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Ueber viele der wichtigsten Elemente dieser Wissenschaft besitzen wirnoch gar keine Notizen, selbst von denjenigen Völkern nicht, wo dieöffentliche Mittheilung.derselben keinen weiteren Hindernissen unter-liegt. In vielen anderen Ländern aber sind Communicatione» dieserArt, so unbedenklich sie an sich selbst sind, ja so nützlich und noth-wendig sie für diese Länder selbst seyn würden, völlig untersagt, sodaß auch der unbefangenste und parteiloseste Mann sich von derglei-chen Untersuchungen durch systematische Vorurtheile zurückgehalten fühlt.Welche Mittel hat man z. B., den Grad der Vorsicht, der Sorgefür die Zukunft bei den verschiedenen Völkern unseres Welttheils inBeziehung auf die Lebensjahre, auf das Geschlecht, den Beruf, dieLebensart, die Oertlichkeit seiner Bewohner u. s. f. auch nur miteiniger Sicherheit zu bestimmen? Und doch muß, sollte man glau-be», den Lenkern eines Volkes sehr viel daran gelegen seyn, zuwissen, ob ihre Gelenkten wie vernünftige Menschen in die Zukunftsehen, und die Folgen aller ihrer Handlungen zu bedenken gewohntsind, oder ob sie, wie die Thiere der Weide, unbekümmert um ihrund der Ihrigen Schicksal, von heute nur auf morgen leben. Besäßeman sichere und umständliche Nachrichten (nicht jene nichtssagen-den sogenannten Jahresberichte) über die Sparkassen und Versiche-rungsanstalten aller Art, so wie über die verschiedenen Anstalten,welche der Vorsicht hülfreich entgegen kommen sollen, so würde manschon dadurch allein im Besitze von sehr zweckmäßigen Elementen seyn,jene Bestimmung bei den verschiedenen Völkern vorzunehmen. Ebenso ließe sich aus der Menge und dem Werthe der in den öffentlichenLeihhäusern deponirten Gegenstände mehr noch der Leichtsinn einesVolkes, als seine Armuth erkennen. Denn wenn gleich besondereUmstände auch den verständigsten Menschen zuweilen nöthigen, zu die-sen Anstalten seine Zuflucht zu nehmen, so ist der Fall doch noch vielhäufiger, daß diese Verpfändungen seiner Habe bloß die Folge vonUnordnung und schlechter Haushaltung, von Mangel an der nöthigenVorsicht sind. Eben so würde die genaue Kenntniß des mehr oderweniger häufigen Besuches der Spielhäuser, Schenken und schlechtenHäuser jeder Art, die Völlerei, die Zahl der Bankerotte u. dgl.brauchbare Elemente für jene so wünschenöwerthe Schätzung der Ord-nung bei jedem Volke liefern, wenn sie dem Bereiche derjenigen nichtentzogen würden, welche solche Schätzungen zum Besten des Ganzenvorzunehmen die Kraft und den Willen, und doch gewiß nur den bestenWillen, haben. Indessen müssen wir uns mit dem begnüge», waö

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