Hugonii etc. exsi citstiones.
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Leibnitz nach seiner offenen und geradsinnigen Weise, nachdem er diekleinlichen Einwendungen HuygenS sattsam widerlegt hat, sogleich wieder(S. 100 u. f.) zu seiner höheren Ansicht, zu der von ihm aufge-stellten Erponentialrechnung über, die ihn viel mehr intercssirt, alsjene unbedeutenden partiellen Probleme und die mit ihnen verbundenenVerdächtigungen.
Johann Bernvulli hatte bei dieser Gelegenheit noch manche anderescharfsinnige Bemerkungen über die Gestalt der Kettenlinien mitgetheilt,die für verschiedene Gesetze der Schwere Statt haben sollten. Gegensolche „müßige Speculationen" erklärt sich HuygenS S. 92: Es gibtgewisse Curven, sagt er, die uns die Natur selbst oft genug darbietet,die sie gleichsam selbst beschreibt, und diese sind unserer ganzen Auf-merksamkeit würdig, wie denn auch sie eö sind, die gewöhnlich vielemerkwürdige Eigenschaften enthalten, wie z. B. der Kreis, die koni-schen Sectionen, die Cyclois, die ersten Paraboloiden, und unsereKettenlinie. Aber dergleichen Curven selbst zu schmieden (lorZer),um dann daran die Geometrie zu üben, ohne auch nur den geringstenNutzen daraus zu ziehen, das heißt bei mir: DMoilos nZitsre nugas,und dieselbe Meinung hege ich auch von allen Problemen, welche dieZahlen bloß an sich betreffen, lmleulis luüinnis, in suporvsouis sub-tilitas teritnr, sagt Seneca irgendwo, indem er von den frivolen Dis-putationen der griechischen Philosophen spricht.
Leibnitz stimmt damit nicht übercin. Sie haben wohl Recht,schreibt er S. 101, wenn Sie an Linien, die man sich nur zumVergnügen auSgedacht hat, nicht viel Zeit verschwenden wollen. Dochmuß ich eine Beschränkung hinzusetzen, nämlich wenn diese Specula-tionen dazu dienen, die Ersindungskunst zu vervollkommnen. I« die-sem Falle kann ich es nicht tadeln, wenn Menschen, die Zeit undNeigung haben, sich an solchen Dingen üben. Aus demselben Grundemöchte ich auch Diejenigen nicht entmuthigt sehen, die sich mit derTheorie der Zahlen beschäftigen, weil ich eben hierin unsere AnalysiSnoch sehr unvollkommen finde. Ich wünsche vielmehr, daß wir nochin diesem Jahrhundert die AnalysiS der Zahlen und der krummenLinien vollenden könnten, wenigstens der vorzüglichsten, nt bLc oursgenus lmmsnum absolvamus, und damit man für die Zukunft allenScharfsinn des menschlichen Geistes bloß der Physik zuwenden könne.
, Dieser große Wunsch würde, wie ich denke, vor allem zu erfüllenseyn, wenn sich einige Männer, die dazu geschickt sind, vereinigenwollten.
Littrow m.
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