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Dritter Band.
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llugeuii oto. vxereitstioaes.

ben. Wäre aber r gleich x, so hätte man x—x",

:x loz x, oder, wenn man differentiert,

äx

also auch log7 (1 -s- loz x).

Also weit entfernt, zu glauben, daß diese Erponentialgrößen nur ver-wirren oder die Sache dunkel machen, so sind sie vielmehr die ein-fachsten und besten Mittel, die transcendenten Curven darzustellen, undsie im Raume zu cvnstrulren. Aber alles dies scheint Huygens nicht ge-nug zu überzeugen, und wir suchen io seinen Antworten vergebens dieStelle, wo er nun seine Zweifel gelöst, und sich selbst über diesen Ge-genstand zufrieden gestellt sieht.

Nicht viel besser ging es mit der Differential- und Integral-rechnung, deren erste Principien selbst Huygens lange nicht einleuchtenwollten, so viel sich auch Leibnitz bemühte, sie ihm deutlich zu machen.Auch hier, wie dort bei den Erponentialgrößen, zeigte er wieder seineNeigung, die Sache, die er noch nicht genug kannte, zu verdächtigen,für unnütz oder unmöglich auszugeben, und die Verdienste derer, diesie an das Licht befördert haben, mit seinen Freunden herabzusetzen.Die erste Nachricht, die Leibnitz von seiner Erfindung der Differen-tialrechnung gibt, ist S. 25 in einem Briefe desselben vom 2l. Juli1690, wobei er sich auf sein Nemoire über diesen Gegenstand in den^ct. Iüp 8 iei> 8 . von 1684 bezieht, und zugleich HuygenS um sein Ur-theil darüber ersucht. Huygens antwortet darauf am 24. August 1690,daß er von Zeit zu Zeit etwas von dem I^ouveau cslcul glgsdra'igusäs lloidnitr in den ^ct. llips. gesehen, aber nicht eben sehr verstanden,sondern vielmehr Dunkelheit darin gesunden habe, weßwcgen er diesesStudium um so weniger fortsetzte, psrcegue fs eroiois avoir guelguomstlioüo eciuivsleiils. „Indeß, nach dem Inhalte Ihres letzten Brie-fes zu schließen, scheint mir der Gegenstanv doch würdig, genauerstudirt zu werden, und da ich unter andern sehe, daß Ihre Methodesich auch mit der melkoclus lanZsnlium jnverss (später die Integral-rechnung genannt) beschäftigt, so will ich Ihnen hier das Problemgeben, die Curve zu suchen, deren Subtangente (2x^—x) : (3—2x^)ist. Wenn Sie dieses Problem mit Ihrer Methode auflösen, so kön-nen Sie ganz sicher über das Urtheil seyn, welches ich von derselbenfällen werde." — Wir haben oben die Geschichte der Auflösung unddie Art erzählt, wie sich Huygens dabei benommen hat. AchnlicheVersicherungen, daß er, Huygens, auch eine solche Methode (undzwar ohne neue Sprach- oder BezeichnungSart) besitze, und ähnlicheAufforderungen an Leibnitz, die Kraft der seinigen an der Kettenlinie