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Dl'cS drückt er aber auf folgende Weise auS. — Wir bemerken indem Umlaufe der Erde um die Sonne eine gewisse Periode, die be-kanntlich unsere Jahreszeiten constituiit. Wir bemerken aber auch inder Entw ck-vng und in dem ganzen Kreisläufe des Lebens bei Pflan-zen und Thieren eine ähnliche Periode, und überdicß sehen wir zuunserem nicht geringen Erstaunen, daß beide Perioden, die himmlischeder Erde und die vegetabilisch--animalische ihrer Produktionen ganzgenau dieselbe Länge haben. Die Dauer deS JahrcS ist der Con-stitution der Pflanzen und Thiere, oder diese letzte ist jener aus dasGenaueste angepaßt worden. DaS ganze Pflanzen- und Thierrcichist einem Uhrwerke zu vergleichen, daö genau in einem Jahre abläuft,und das auf daö Vollkommenste mit jener großen Himmclöuhr, derenZeiger und Gewicht zugleich die Sonne ist, übereinstimmt. Wenn nunirgend ein Mensch, der noch nie eine Sonnen- oder Taschenuhr ge-sehen hat, beire auf einmal erblickt, wenn er beide, Stunde für Stundeund Tag für Tag, mit einander vergleicht, und ihre immerwährendeUebereinstimmung bemerkt, muß er nicht auf den Gedanken kommen,daß irgend wer die Taschenuhr absichtlich so eingerichtet habe, daß siemit der Sonnenuhr so schön übereinstimmt? Nun haben wir aberviele Tausende solcher vegetabischer Taschenuhren um uns her, diealle mit jener großen Sonnenuhr auf daS Genaueste übereinstim-men, also ist es auch klar, daß dieß alles absichtlich so eingerichtetworden ist.
In der That, wenn die Erde etwa um den achten Theil ihrerEntfernung der Sonne näher gerückt wäre, so würde daS Jahr nahe«m zwei (der Verfasser sagt um einen) Monate kürzer s.yn, undumgekehrt. Oder auch, wenn die mittlere Entfernung der Erde vonder Sonne dieselbe bliebe, wenn aber dem ungeachtet die Umlausözcitderselben um ihren zwölften Theil (um einen Monat) kürzer werdensollte, so müßte dafür die Masse der Sonne um ihren zehnten (ge-nauer um ihren ^'/,o»g) Theil vermehrt werden. Wenn nun, ausder einen oder der anderen Ursache, die Länge des Jahres ron dergegenwärtigen beträchtlich verschieden wäre, so würde dieß allerdingsauf unsere Pflanzen sehr nachteilig einwirken. Allein wenn dieseVerschiedenheit schon von Anbeginn an Statt gehabt hätte? — Dannwürden wahrscheinlich nur solche Pflanzen entstanden sein und sich er-halten haben, die diesem anderen Jahre angemessen sind. Alle übri-gen Geschlechter der Vegetabilien würden entweder gar nicht entstan-den, oder doch, wenn sie den Verhältnissen, in welchen sie entstanden