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oft nicht einmal von der Einwirkung des Lichts abhängen. So über-läßt sich der Mensch, wie die meisten Thiere, zur Nachtzeit demSchlafe. Allein daS englische Schiffsvolk in hohen nördlichen Breiten,wo die Sonne mehrere Monate nicht aufgeht, begibt sich doch, wiees sonst zu thun pflegt, um neun Uhr zur Ruhe, und steht um fünfUhr Morgens wieder auf, wobei cS sich in Beziehung auf seine Ge-sundheit sehr wohl befindet. Jetzt bringen wir, setzt er hinzu, ge-wöhnlich 16 Stunden außer und 8 im Bette zu. Wenn aber unserTag 48 Stunden hätte, so müßten wir 32 Stunven wachen und 16schlafen; oder umgekehrt, wenn der Tag nur 12 Stunden hätte, somüßten wir nach jeden 8 Stunden Arbeit wieder auf 4 Stunden zuBette gehen. Und wenn endlich, wie dieß bekanntlich auf unseremMonde der Fall ist, wenn unser Tag gleich unserem Jahre ist, somüßten wir neun Monate ununterbrochen unsern Geschäften, und dannvolle drei Monate einem eben so ununterbrochenen Schlafe widmen.A«S allem diesen zieht er dann wieder den Schluß, daß unser Tagnothwendig 24 Stunden, nicht eine Minute mehr, noch weniger habenmüsse; wobei er denn wieder vergessen zu haben scheint, was er unSoben von der Schmiegsamkeit der Pflanzen und von dem englischenSchiffsvolke selbst gesagt hat.
Unsere Erde ist aus einem solchen Stoffe gebildet, der naheanderthalbmal dichter ist, als der Stoff deS Mondes, und nahe vier-mal dichter, als jener der Sonne. Aus dieser Ursache fallen dieKörper auf der Oberfläche der Erde, wenn sie ihrer Unterstützungberaubt werden, in der ersten Secunde durch nahe 15 Fuß, währendsie auf dem Monde nur durch 3, auf der Sonne aber in derselbenZeit durch 430 Fuß fallen. Diese Dichtigkeit des Stoffes, auswelchem ein Körper gewebt ist, ist daher das, was, bei gleichemVolum, seine Schwere bestimmt. Hätte unsere Erde, bei derselbenGröße, die sie jetzt hat, eine doppelt so große Dichte ihrer Masse,so würde sie auch die Körper auf ihrer Oberfläche doppelt so starkanziehen, und diese würden daher in einer Secunde durch 30 Fußfallen.
Von dieser Anziehung der Erde werden nun alle Bewegungenihrer Geschöpfe afsicirt, die MuSkelbewcgung der Thiere und dasAufsteigen der Säfte in den Pflanzen, ja selbst die Stellung ihrerAeste und Zweige. Wenn wir durch die Kraft unseres Körpers oderdurch Hülfe unserer Maschinen eine große Last heben oder von derStelle bewegen wollen, so ist eine gewisse Berechnung nöthig, um die