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VVlisvell, ^itronomx.
mit allen anderen Planeten und den Kometen seyn, und das ganzeSonnensystem würde, am Ende einer bestimmten Periode, in einemeinzigen ungeheuren Klumpen, in einer ungcsormten, allem Leben wider-strebenden Masse bestehen."
Mit besonderem Fleiße scheint der Verfasser daS letzte Kapiteldes zweiten Buches, von der Friction, Seite 233 u. f., ausgear-beitet zu haben. Zuerst betrachtete er sie als das beste und am mei-sten verbreitete Mittel, die Bewegung, wo wir sie nicht haben wollen,zu hindern. Ohne Friction würden wir nicht, oder doch nicht ohnegroße Mühe, stehen und gehen können, wie jeden das Glatteislehrt. Daß aber auch daS glatteste EiS noch Friction hat, zeigt unsjeder auf dasselbe geworfene Stein, der wohl weiter, als auf derrauhen Erde, fortgeht, aber doch bald, in Folge der Friction, stillesteht. Auf einem ganz glatten Eis und mit ganz glatten Schuhenwürde auch der beste Schlittschuhläufer nicht mehr gehen können. Nurdie Friction ist die Ursache, daß wir beim Gehen den einen Fuß,ohne zu gleiten, feststellen können, während wir den anderen Fuß undden ganzen Körper vorwärts bewegen. Beim Laufen, Hüpfen, oderwenn wir größere Lasten durch Anstemmnng unseres Körpers weiterschieben wollen, sehen wir noch deutlicher, wie abhängig alle unsereKraftäußerungen von der Friction sind. Ohne ihre Hülfe würden wirkeinen Gegenstand mit unseren Händen festhalten, keines unserer In-strumente handhaben, nicht einmal unsere Messer und Gabeln gehöriggebrauchen können. — Man hat Häuser ohne Mörtel, blos durchauf einander gelegte, wohl geformte Steine erbaut, und solche Ge-bäude selbst sehr fest und dauerhaft gefunden. Die Friction vertritthier die Stelle des»MörtelS, des Kittes und aller übrigen Bindungs-mittel. Ohne Friction würden die Steine eines solchen Gebäudes vondem leisesten Winde, wie die dürren Blätter eines Baumes, aus ein-andergestreut werden. Ja selbst der Mörtel hält diese Steine nichtetwa so zusammen, wie eö Klammern oder Ketten thun würden — ervermehrt nur die Friction dieser Steine, und gibt dadurch vorzüglichdem Gebäude seine Festigkeit.
Man hält diese Friction gewöhnlich für eine unbedeutende, kleineKraft. Allein sie ist im Gegentheile oft sehr groß. Für einen ausebenem Boden liegenden Körper beträgt sie den dritten, den halbenTheil, ja oft das Ganze seines Gewichtes. Die Friction, welche dieGewölbsteine einer Brücke leiden, kann so groß werden, daß sie demGewichte der ganzen Brücke nahe kömmt. Nach unserer Theorie gibt