Vlievrell, ^sti'ononix.
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der Sonne kömmt, sich mit demjenigen Wärmeunterschi'cde vermischen,der von der Lage der Erdachse gegen die Ekliptik bedingt wird, welcherletzte jetzt eigentlich der einzig beträchtliche ist. Da nämlich durch dieBewegung deS PeriheliumS oder der Sonnennähe, die kürzeste Ent-fernung der Erde von der Sonne, in verschiedenen Jahrhunderten,auch auf verschiedene Monate im Jahre fällt, so würde dadurch dieVertheilung der Wärme über das ganze Jahr nach und nach völligumgekehrt werden. Der Sommer und Winter des tropischen Jahres,wie wir dasselbe jetzt haben, würde sich nämlich mit der Hitze undKälte des anomalistischen Jahres, daS eine von jenem Jahre ver-schiedene Dauer hat,, vermischen, und die Folge davon würde seyn,daß die Differenz der zwei Jahreszeiten zuweilen sich gegenseitig Neu-tralismen, zuweilen aber auch durch Anhäufung dieser Ungleichheitensich so steigern müßte, daß dieselbe für uns ganz unerträglich seynwürde."
DaS Vorhergehende ist alles eben so wahr als gut gesagt, aber,wie wir besorgen, nur für astronomische Leser vollkommen verständlich.Die meisten anderen werden diese von dem Verfasser gegebene Erklä-rung, wenigstens bei der ersten Lesung derselben, nur wie durch einenSchleier sehen, und davon trägt er, der Verfasser die Schuld, dai daS Ganze wohl der Art ist, daß es auch einem der Astronomievöllig fremden Leser mit wenigen Zeilen vollkommen deutlich gemachtwerden könnte, ohne erst zu dem gelehrten Apparat von KunstwörternErcentricität, Perihelium, tropisches und anomalistischeö Jahr u. s. f.,
, seine Zuflucht zu nehmen. Es ist ein großer und leider sehr oft! wiederkommender Uebelstand selbst der besten neueren populären Schris-! ten, dem ersten Erforderniß einer solchen Schrift, der allen Leserngleichmäßig zugänglichen Deutlichkeit, wenn auch nur in einzelnenStellen, nicht immer zu huldigen, und sich dafür, so oft der Gegen-stand mehr Hindernisse darbietet, sogleich in die höheren Regionen zus versteigen , und, statt dem gemeinverständlichen Vortrage, der hier! allein zugelassen werden soll, in den streng wissenschaftlichen übcrzu-^ gehen. Die Verfasser finden es allerdings bequemer, in ihrer einge-- lernten und gewohnten Sprache zu sprechen; aber der Leser versteht! sie nicht mehr, wird bei seinem besten Willen um seinen guten Muth,, oft bis zu einer Art von Verzweiflung an sich selbst gebracht, undlegt endlich in gerechtem Unwillen das Buch zur Seite, wodurch dannder ganze Zweck, den der Verfasser durch seine populäre Schrift er-reichen wollte, verloren geht. WaS man auch gegen das in unsern
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